28. Schülerfußball-Stadtmeisterschaft in Lüdenscheid

Kühler Regen für den heißen Rasen

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Lüdenscheider Nachrichten und Sparkasse: Bereits zum 28. Mal gemeinsame Gastgeber bei den Stadttitelkämpfen.

Lüdenscheid - Vorhang auf zu den 28. Schülerfußball-Stadtmeisterschaften von Lüdenscheider Nachrichten und Sparkasse Lüdenscheid in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportverband auf der Kunstrasenanlage am Honsel: Von Dienstag bis Freitag werden mehr als 500 Nachwuchskicker an vier Turniertagen in vier Altersklassen um die Titel kämpfen.

 Bälle, T-Shirts, Pokale und Trikotsätze für die Finalisten liegen bereit, die Schiedsrichter des FLVW – heute: Landesligareferee Alesssio Murone und Bezirksligaschiedsrichter Dennis Eicker – haben sich auf die langen Turniertage eingerichtet. Das Cateringteam des LTV 61 ist bereit für den Ansturm auf Grill und Getränkestände und auch das Rote Kreuz wird für den Notfall vor Ort sein, jetzt muss von Dienstagmittag  ab 13 Uhr  nur noch das Wetter mitspielen. Immerhin beziffert „Agrarwetter“ das Niederschlagsrisiko nur mit zehn Prozent. Und ein bisschen Regen zur Abkühlung ist vielleicht nicht einmal schlecht, denn immerhin steht die 28. Titelkampfauflage ja unter dem Motto, das Trainerfuchs und Mathematiker Ottmar Hitzfeld einst kreierte: „Der Rasen muss brennen“ soll es vier Tage lang heißen, aber dabei stets fairen Fußballsport bieten, der den lokalen Nachwuchs schon einmal auf die großen Fußballereignisse in Frankreich im nächsten Monat vorbereiten kann.

 Den Turnierauftakt bestreiten wie immer bei den Meisterschaften die ältesten Nachwuchskicker in der Altersklasse A, die diesmal die Jahrgänge 1996 bis 1999 umfasst. Acht Mannschaften haben gemeldet, an der Spitze der Titelverteidiger, die Staberger Gymnasien. Wie im Vorjahr betreut von Olli Kamp, der mit der Triple-Bürde des Vorjahres zum Honsel kommt: In den Altersklassen A bis C führte der RWL-C-Junioren-Coach seine Mannschaften vom Staberg bzw. Scholl zu den drei möglichen Meistertiteln. Ein in der langen Turniergeschichte noch nie dagewesener Erfolg.

Doch die Konkurrenz schläft nicht, möchte den Staberg allzu gerne vom Thron stoßen, allen voran das Berufskolleg für Technik, das im Finale erst im Elfmeterschießen hauchdünn unterlegen war, oder die „feindlichen Brüder“ vom Bergstadt-Gymnasium. Doch zu Turnierbeginn fangen alle Mannschaften bei Null an und haben die gleichen Chancen. Die Spielzeit am ersten Turniertag beträgt zweimal neun Minuten, gespielt wird zunächst in zwei Vorrundengruppen à vier Mannschaften, die jeweils beiden Gruppenersten qualifizieren sich fürs Halbfinale.

 Wie gehabt werden die Vorrundenspiele und Endrundenbegegnungen bis zum Finale in T-Shirts der Turniersponsoren bestritten, die selbstverständlich nach Turnierende in den Besitz der Schüler übergehen. Die beiden Finalisten bekommen je einen Satz nagelneuer Trikots für die Schulmannschaften – etwa für die Landesschulwettbewerbe. Dazu gibt’s für die Endspielgegner auch noch Pokale für die Schulvitrine. Doch der Weg bis dahin ist ein dornenreicher, weil die Konkurrenz stark ist...

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