SGSH – OSC Dortmund 27:20

Experiment mit siebtem Feldspieler 

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Comeback im SGSH-Trikot ohne Torerfolg: Rückkehrer Niklas Polakovs führte in der Rückraum-Mitte ordentlich Regie, kam aber am Donnerstagabend gegen den OSC Dortmund selten selbst zum Abschluss.  

Schalksmühle - Trainer Stefan Neff hatte sich mehr Gegenwehr gewünscht, und er bekam sie. Eine Woche nach dem 45:20 im Test gegen Gevelsberg setzte sich Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver am Donnerstagabend am Löh gegen Oberliga-Neuling OSC Dortmund nur 27:20 (14:10) durch.

Die erste Halbzeit brachte zunächst einen ausgezeichneten Start für die Gastgeber. Die Dortmunder wussten sich aufs einfache Spiel über den Kreis erst einmal nicht einzustellen. Nach zwölf Minuten stand es 7:2 für die SGSH, daran hatten der starke Kreisläufer Malte Müller, aber auch Lutz Weßeling und eine in dieser Phase überaus aufmerksame Defensive gegen einen allerdings auch wenig durchschlagskräftigen OSC-Rückraum ihren Anteil.

Dann aber geriet der SGSH-Motor ins Stocken. Die Wechsel, allen voran der Verzicht auf Weßeling und Müller, kostete die Offensive die Effektivität. Und mit den einfachen Toren ging auch hinten die Sicherheit verloren. Der OSC nahm nun bissig und temporeich Fahrt auf und glich beim 8:8 (19.) sogar aus. 

Die SGSH brauchte einen neuen Akzent, und den setzte Trainer Stefan Neff: Ab Minute 20 agierte sein Team 20 Minuten lang in Gleichzahl mit einem siebten Feldspieler – eine Premiere. Die 5:1-Abwehr der Gäste fand dagegen kein Mittel. Und mit den Problemen hinten beschäftigt, lief es auch vorne nicht mehr beim Gast. 

So führte die SGSH zur Pause wieder 14:10. Nach dem Wechsel zog die SGSH schnell auf 25:16 davon (48.). Dass es am Ende so nur ein 27:19-Sieg wurde, lag auch an der an diesem Tag alles andere als guten SGSH-Wurfquote gegen OSC-Keeper Brüske, der mit seinen Paraden zum besten Akteur des Abends werden sollte.  

SGSH: Formella, Plessers (ab 31.) – Diehl (2), Weßeling (5/3), Miekus (1), Spannekrebs, Luciano (1), Merhar (2), Ruskov, Polakovs, Jansen (3), Brüning (1), Mayer (1), Müller (9), Eigenbrodt (1), Ludwig (1) 

OSC: Brüske – Bonkowski (4), Kreft (2), Hoffmann, Schürmann (4/1), Maystrenko (2/1), Edeling, Goraly (3), Polinski (2), Wulf (1), Schmitz (1), Stoschek, Lichte (1) Schiedsrichter: Kahlert/Krause (Linscheid) Zeitstrafen: keine

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