Schach, Jugend-Bundesliga West

MSHS-Traumpremiere in der Bundesliga

Lippstadt - Es war der perfekte Saisonstart und ein schönes Geschenk für Trainer Heiko Kölz zu seinem 49. Geburtstag: Die erste Jugend-Mannschaft des MS Halver-Schalksmühle setzte sich bei ihrer Premierenvorstellung in der Jugend-Bundesliga West beim LSV Turm Lippstadt 13:11 durch und machte damit beim Tabellensechsten der Vorsaison einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Die Lippstädter waren ohne ihr etatmäßiges drittes Brett, Linus Kuckling, angetreten und hatten dafür einen im DWZ-Ranking noch nicht so hoch eingestuften Ersatzmann aufbieten müssen. Der MSHS konnte aus dem Vollen schöpfen. Die erste Entscheidung fiel am vierten Brett, an dem Niklas Kölz mit Schwarz gegen Noah Levin Neudorf zu einem Remis kam. Sebastian Scholz (6) brachte sein Team anschließend nach gut zwei Stunden gegen den Lippstädter Ersatzmann Tommy Wu in Führung, wurde seiner Favoritenrolle gerecht. 

Es folgte die knifflige Phase des Spiels: Tobias Dröttboom (3) musste gegen den LSV-Neuzugang Ilija Jonas Kettler ums Remis kämpfen, was ihm letztlich gelang. Zwischenzeitlich hatte auch Alex Browning am Spitzenbrett mit Weiß gegen den nach DWZ favorisierten Carsten Hecht eine Punkteteilung erkämpft. Somit führte der MSHS nach der Drei-Punkte-Wertung 9:7. Und bereits die nächste Entscheidung brachte dem MSHS den vorzeitigen Sieg. Julian Kroo (5) hatte gegen Christopher Homfeldt zunächst die Qualität und dann eine ganze Figur gewonnen – diesen Vorteil ließ er sich nicht mehr nehmen und siegte zum 12:8-Zwischenstand. 

In der längsten Partie des Tages hatte Lukas von Bargen (2) gegen Janik Kruse mit großer Zeitnot zu kämpfen gehabt und dabei zwei Bauern eingebüßt. Am Ende gewann er zwar einen Bauern zurück, doch die Partie ging nach viereinhalb Stunden doch verloren zum 13:11-Endstand für den Gast. Umso größer ist nun die Vorfreude auf die Heimpremiere am 30. Oktober gegen den Nachwuchs des Deutschen Meisters SG Solingen, der zum Start beim 8:16 gegen den Vorjahresmeister SG Porz richtig unter die Räder kam.

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