Ratz-Fatz tanzt im Wiblingwerder Viereck

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Nadine Schulz gewann mit ihrem ausdrucksstarken Schimmel Ratz-Fatz am Wochenende zwei von drei S-Dressuren.

Wiblingwerde - Als am Sonntagnachmittag Nadine Schulz (Schultenhof) mit ihrem Schimmel Ratz-Fatz zu munteren Klängen durch die Halle tanzte, war der Höhepunkt des Reitturniers in Wiblingwerde erreicht. Hunderte Zuschauer waren gekommen, um die Dressur-Kür zu erleben. Sie bekamen Sport auf hohem Niveau geboten.

Absoluter Publikumsliebling am Wochenende war ganz klar der bewegungsstarke Schimmel, mit dem Schulz zwei von insgesamt drei S-Dressuren gewann. In der Kür deklassierte Schulz ihre Konkurrenz deutlich. Zweite wurde Anna Dölger (Auf der Gethe) auf ihrem Robin vor Carlotta Hassenbürger (Volmarstein) auf Walk on the Top. Die Kür bildete den Abschluss eines gelungenen Turniers des Zucht-, Reit- und Fahrverein Märkische Höhen. „Es war wirklich alles perfekt. Das Wetter war ideal, es hat alles geklappt und wir hatten mehr Teilnehmer als je zuvor“, freute sich Organisatorin Geraldine Hegemann-Malkus.

Während in den beiden großen Reithallen die lokale Prominenz um die Siege kämpfte, fanden auf dem höhergelegenen Reitplatz Prüfungen für den Nachwuchs statt. Während „unten“ anmutige Stille herrschte, ging es auf dem Reitplatz deutlich lauter zu. Beim sogenannten Jump and Run beispielsweise wurden Reiter und Läufer kräftig von den mitgereisten Fans unterstützt. Es war eine Art Staffellauf, bei dem erst Reiter und Pferd einen Parcours überwinden mussten und dann ein Läufer – ganz zur Freude des Publikums. Am Ende ging der Sieg an den Gastgeber. Niemand war schneller als Lara Engelbrecht mit ihrem Pferd Sir Manfred von Huhn und Läufer Maximilian Anlauf.

Überhaupt gehörte Engelbrecht zu den absoluten Gewinnern des Turniers. Gleich drei Siege, nämlich in der E-Dressur, im Caprilli und im Jump and Run sicherte sie dem gastgebenden Verein Märkische Höhen.

„Ich denke, es war eine gelungene Mischung. Während oben zwischenzeitlich Familienfeststimmung herrschte, kamen hier unten Pferdesportexperten voll auf ihre Kosten“, freute sich Hegemann-Malkus. Grundsätzlich soll das Programm auch im kommenden Jahr so fortgesetzt werden. Allerdings soll das Turnier noch mehr Betonung auf die Dressur bekommen. „Für die Springreiter haben wir nicht die perfekten Bedingungen. Klar, für kleinere Springen schon, die sollen auch bleiben, aber prinzipiell werden wir versuchen, eher noch eine Dressur als ein Springen auszuschreiben“, so die Turnierchefin.

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