Land NRW fördert Balve Optimum mit 50.000 Euro

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Rosalie von Landsberg-Velen und ihr Organisationsteam erhalten 50 000 Euro Förderung für das Balve Optimum.

Balve -  Die Freude war Rosalie von Landsberg-Velen anzuhören. „Ich könnte Luftsprünge machen“, sagte die Turnierchefin des Balve Optimum am Donnerstag im Gespräch mit unserem Portal. Der Umweltausschuss des nordrhein-westfälischen Landtages will das Turnier am Schloss Wocklum mit 50.000 Euro aus Landesmitteln fördern.

Der endgültige Beschluss soll mit der Verabschiedung des Landeshaushaltes für das Jahr 2016 erfolgen. Im Rahmen des Balve Optimum werden jährlich auch die Deutschen Meisterschaften im Dressur- und Springreiten ausgetragen.

Die Förderung sei, so erläuterte Rosalie von Landsberg-Velen, zunächst für ein Jahr vorgesehen. „Ich war schon seit längerer Zeit darum bemüht, das Land mit ins Boot zu holen“, erklärte von Landsberg-Velen die Hintergründe zu dem Engagement seitens der Politik.

Ihr Dank galt insbesondere Dagmar Freitag, die den Märkischen Kreis bekanntlich im Bundestag vertritt und dort auch Vorsitzende des Sportausschusses ist. Freitag hat die Förderung für das viertägige Event im Sauerland empfohlen und unterstützt. Die Optimum-Organistorin hat in diesem Zusammenhang auch Gespräche mit der SPD-Landtagsabgeordneten Inge Blask aus Menden, die Mitglied des Umweltausschusses ist, und Landesumweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) geführt.

Gemessen an dem Gesamtvolumen von über einer Million Euro, das die Veranstalter für das Balve Optimum in diesem Jahr veranschlagten, erscheint die Fördersumme von 50.000 Euro auf den ersten Blick nicht allzu enorm. Dieser Eindruck täuscht jedoch, wie Rosalie von Landsberg-Velen klar stellt.

Jedes Jahr sei bei den Sponsoreneinnahmen ein Ausfall zwischen 80.000 und 200.000 Euro zu verzeichnen. Darum seien die anvisierten 50.000 Euro vom Land „ehrlich gesagt fantastisch. Das ist eine Summe, über die ich mich wahnsinnig freue.“ Zudem kommt es in jedem Jahr auf der Anlage in Wocklum zu Investitionen, etwa baulichen Veränderungen.

Das Pferd und damit auch der Reitsport werden bei der Vergabe politischer Fördergelder grundsätzlich der Landwirtschaft zugeordnet. Darum, so erläuterte die Balverin, sei die Zuwendung auch vom Umwelt- und nicht etwa vom Sportausschuss eingeleitet worden. „Im Sportausschuss ist wenig möglich, weil da die Gelder meist schon anders festgelegt sind“, ergänzte Rosalie von Landesberg-Velen.

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