Balver Höhlenmarathon verlangt Radsportlern alles ab

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340 Teilnehmer am Freitag und Samstag sowie 200 am Sonntag kamen beim Indoor-Cycling in der Balver Höhle mächtig ins Schwitzen.

Balve - Anja Eilers ist mit der Stunde von Frank Schildmann mehr als zufrieden. Die Oldenburgerin ist eine von 340 Teilnehmern beim Balver Cycling-Höhlenmarathon, ausgepowert, aber hochzufrieden. Die erstmalig angebotene Veranstaltung auf Indoor-Rädern war ein großer Erfolg.

Nachdem sich der Trainer verabschiedet hat, sitzt die Anja Eilers auf ihrem Indoor-Rad: „Dieser Sport macht einfach Spaß und dies in einer so tollen Location.“ Ebenso wie sie sind die meisten Teilnehmer zum ersten Mal in der Balver Höhle. Veranstalter PK-Fit hatte vor einem Jahr die Idee dazu, Indoor-Cycling einmal an diesem Ort zu veranstalten. 

„Wir bieten regelmäßige Events in Sporthallen, Fitnessstudios, aber auch auf einem Schiff an, um die gemeinsame Leidenschaft zu erleben“, sagte Patrick Klein, PK-Geschäftsführer, im Gespräch mit unserer Zeitung. Beim Besuch eines Kunden, dem „Life“ in Garbeck, brachte dessen Leitungsduo Andrea Krüger und Michael Beste ihn auf Balve als ganz besonderen Austragungsort. 

340 Teilnehmer am Freitag und Samstag, 200 am Sonntag, und diese aus ganz Deutschland sowie aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg, ließen sich den 1. Balver Höhlenmarathon – so war er auch auf Shirts und Trinkflaschen beworben – nicht entgehen. 

17 Trainer wechselten sich auf der Bühne ab; Frank Schildmann, seit 1999 als Coach tätig, war begeistert: „Einfach außergewöhnlich.“ Die Höhle kennt er als Veranstaltungsort, Sport hat der Familienvater aus Unna hier aber noch nie gemacht. „Die Atmosphäre ist der Hammer, und die Leute sind der Hammer“, sagt er. Auch der Coach ist außer Puste gekommen – nach dem stündlich vorangehenden Warm-Up ließ er alle Biker immer mehr an ihre Belastungsgrenzen gehen. 

Sowohl Frank Schildmann als auch die anderen Trainer verlangen viel von ihren Teilnehmern, aber auch von sich. „Gänsehaut-Atmosphäre“, sagt Schildmann dazu. Patrick Klein nimmt sich davon nicht aus: fünf Stunden hat er alles gegeben und genießt die Erholungsphasen. Jedem Cycler sind die Belastungen bewusst, denen er sich hier aussetzt. Weil aber auch der Spaß an der Sache im Vordergrund stehen soll – so wie die Party an zwei Abenden –, hält jeder sein eigenes Tempo.

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