P-Weg in Plettenberg

2000 Aktive pilgern nach Plettenberg

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Früh aufstehen heißt es am Samstag für die rund 1000-köpfige Läuferschar: Die Ultramarathonläufer machen sich bereits um 7 Uhr auf den Weg, um 8.30 Uhr bzw. 10.30 Uhr geht es dann für Marathonis bzw. Halbmarathonis los.

Plettenberg -  1000 Menschen auf zwei Füßen am Samstag, 1000 Menschen auf zwei Rädern am Sonntag – auch der P-Weg 2016 hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Ruckzuck waren die Starterfelder im Frühjahr ausgebucht.

Die Mühsal und die Schmerzen des vergangenen Jahres waren bei den Aktiven rasch vergessen, bei der Beurteilung der 2015er-Auflage des P-Wegs kam ein Spitzenergebnis heraus: 86,2 Prozent der mehr als 1000 Beteiligten an der Umfrage votierten auf die Frage „Wie war der P-Weg 2015?“ mit sehr gut, 10,6 Prozent mit gut. Das beweist auch, dass Plettenberg und seine sportbegeisterte Bevölkerung beim Drumherum nicht nachlassen. 

Seien es die zahllosen Beifall spendenden Zuschauer entlang der Strecken, seien es die zahllosen Helfer im Starterbüro, an den Verpflegungsstellen und im Ziel _ sie alle freuen sich Jahr für Jahr auf dieses Wochenende. Der P-Weg 2016 beginnt am Freitag wie gewohnt mit den Rennen für die Kinder auf einem Rundkurs in der Innenstadt. Nach Einbruch der Dunkelheit schließt sich der 3. Fun-Night-Run an. 

Der Samstag startet ebenfalls noch bei Dunkelheit mit dem Frühstück für die ganz Hartgesottenen, die ab 7 Uhr zum Ultramarathon über die komplette P-Weg-Distanz starten und die Vier-Täler-Stadt einmal umrunden. 90 Minuten später folgen die „Marathonis“, sei es als Läufer, Walker oder Wanderer. Und richtig voll ist es in der City um 10.30 Uhr, wenn sich die Masse der Halbmarathonläufer und -walker auf den Weg ins Grünetal und über dessen angrenzende Berge macht.  Ab dem Mittag werden alle Aktiven gesund im Ziel zurückerwartet, folgen die ersten Siegerehrungen, wobei die spannende Frage, wer sich in der Plettenberger Stadtmeisterwertung durchgesetzt hat, erst am Abend unter dem Stephansdachstuhl am Alten Markt aufgelöst wird. 

Der Sonntag gehört den Bikern, die sich um 9 Uhr auf die beiden großen Schleifen begeben und als erste Hürde den Aufstieg Richtung Tanneneck bewältigen müssen. Viele weitere knackige Steigungen und rasante Abfahrten werden folgen. Auch hier hat der größere Teil der Starter die kürzere Distanz über 45 Kilometer gewählt, für die es um 10 Uhr losgeht. Michael Jeide

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