„Jules“ sucht bei der FSV neue Herausforderung

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Julian Kroll kämpft nach elf Jahren beim VfB Altena nun um einen Stammplatz im Landesliga-Team der FSV Werdohl.

Werdohl - Elf Jahre lang kickte Julian Kroll für den VfB Altena, war beim Vizemeister des Lüdenscheider Fußball-Kreisoberhauses in den vergangenen vier Spielzeiten Kapitän, Führungsspieler, Leitwolf und zuletzt auch kickender Co-Trainer. Ein Typ, der bei den Blau-Weißen stets voran und keinem Zweikampf aus dem Weg ging. „Es war eine sehr schöne Zeit beim VfB“, betont der 27-Jährige, der nun die sportliche Herausforderung beim Landesligisten FSV Werdohl sucht.

Während Julian Kroll im Team der Altenaer seinen Stammplatz in den vergangenen Spielzeiten sicher hatte, muss sich der Lüdenscheider am Riesei erst noch beweisen und sich einen Platz in der Startformation erarbeiten. Es ist eine Herausforderung, die den 27-Jährigen reizt und der er sich auch gerne stellt. Und es lässt sich bislang auch gut an für Julian Kroll. In den ersten drei Vorbereitungsspielen der FSV stand der Lüdenscheider jeweils von Beginn an auf dem Platz, erledigte seine Aufgaben im defensiven Mittelfeld als Spielzerstörer und Ballverteiler gewohnt zuverlässig. Die „Sechser“-Position ist es auch, die Kroll am liebsten spielt und für die er auch von FSV-Sportchef Carsten Minker geholt wurde.

Die ersten Wochen am Riesei waren für den 27-Jährigen bislang sehr gute. „Ich fühle mich wohl hier. Die Jungs haben mich super aufgenommen. Es macht eine Menge Spaß“, sagt Julian Kroll, der schnell festgestellt hat, dass „das Spieltempo deutlich höher“ ist als im Kreisoberhaus.

Überkreislich spielte der Lüdenscheider bislang nur in der Jugend. Drei Jahre kickte „Jules“ in der Nachwuchsabteilung der damaligen SF Oestrich-Iserlohn (heute FC Iserlohn) in der C-Jugend-Bezirksliga und B-Jugend-Landesliga. Nach einer kurzen Pause fand er dann den Weg in die A-Jugend des VfB Altena, wo er schnell den Sprung in die erste Mannschaft schaffte und zum Führungsspieler reifte.

Den Kontakt zu den Burgstädtern wird Kroll auch nach seinem Wechsel vom Pragpaul an den Riesei aufrechterhalten und freilich auch seinen ehemaligen Teamkollegen die Daumen drücken. Auch den Kontakt zu Fitim Zejnullahu, der bei den Burgstädtern Ende Mai ebenfalls Abschied genommen und Platz auf der Trainerbank für Robert Krumbholz gemacht hatte, wird Julian Kroll weiter pflegen: „Fitim war nicht nur ein sehr guter Trainer, sondern für mich auch ein echter Kumpel.“

Beim 7:0-Erfolg der FSV im Test gegen den Bezirksligisten ASSV Letmathe gehörte Zejnullahu am Sonntag zu den Zaungästen und sah einen fleißigen Kroll im defensiven Mittelfeld: „Jules wird es hier schaffen“, meinte Fitim Zejnullahu: „Ganz sicher.“

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