Motorsport

Kaiser schwitzt beim Porsche Sports Cup

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Auch wenn Kaiser im Verlauf der letzten 35 Jahre auf dem Eifelkurs schon viele Rennen bestritten hat: Die Formel 1-Variante war für den Lüdenscheider quasi neu.

Nürburgring - Mit 205 Teilnehmern in fünf Disziplinen war der Porsche Sports Cup auf dem Nürburgring extrem stark besetzt. Mit von der Partie war auch Burkard Kaiser, der auf seiner „Heimstrecke“ am Steuer des Black Falcon-Porsche 911 GT3-Cup auf gute Ergebnisse gehofft hatte. Mit zwei 13. Plätzen wurden die Ziele nicht ganz erreicht.

„Was aber nicht heißt, dass ich nicht zufrieden bin. Ich hatte irre viel Spaß und nebenbei zwei Gratis-Saunagänge.“ Auch wenn Kaiser im Verlauf der letzten 35 Jahre auf dem Eifelkurs schon viele Rennen bestritten hat: Die Formel 1-Variante war für den Lüdenscheider quasi neu. 

„Den ganzen westlichen Bereich bin ich zuletzt beim 24h-Rennen 1984 in einem Toyota Corolla befahren. Die Ideallinie musste ich mir jetzt erst einmal suchen“, sagte Kaiser. „Zudem haben wir im Training noch das Fahrwerk umgebaut. Daran musste ich mich auch erst gewöhnen.“ Dennoch: Startplatz 16 (von 46) war für den 58-Jährigen okay. Auch das erste Rennen verlief gut. Der Lüdenscheider machte drei Ränge gut und wurde nach 50 Minuten als 13. abgewinkt. „Vielleicht kann ich beim zweiten Lauf in die ‘Top 10’ vorfahren...“ 

Doch das zweite Rennen begann bei hochsommerlichen Temperaturen nicht nach Wunsch, denn nach einem Anlasserdefekt musste Kaiser aus der Boxengasse nachstarten. „Ich musste dem ganzen Feld hinterherhetzen und hatte natürlich einen dicken Hals. Ich konnte zügig viele Plätze gutmachen, aber ich wusste von Anfang an, das ich nicht mehr in die „Top 10“ kommen werde.“ 

Beim Pflichtboxenstopp versagte der Anlasser – erwartungsgemäß – wieder. Die Black Falcon-Mechaniker erweckten den Cup-Porsche mit viel Muskelkraft zum Leben. „Das hat nochmal rund acht Sekunden und ein paar Plätze gekostet. Also wieder kämpfen …“ Kaiser blies erneut zur Aufholjagd und wurde, wie im ersten Rennen, als 13. abgewinkt. „Aus der Boxengasse kommend ist das ein wirklich gutes Ergebnis. Jetzt bin ich aber auch fertig, das war ganz schön anstrengend...“ Das vierte Rennwochenende für den Porsche Sports Cup findet nun vom 13. bis zum 14. August in Oschersleben statt. Jörg Ufer

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