Rundstrecken-Challenge

Eine neue Bestzeit für Rolf Droste

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Der Schalksmühler Rolf Droste war auf dem Nürburgring im Opel Astra soll schnell unterwegs wie noch nie.

Nürburgring - Das Team Automobile Theisen feierte beim Saisonfinale zur Rundstrecken Challenge Nürburgring das beste Ergebnis des Jahres: Klassensieg, sechster Gruppenrang und sensationeller Gesamt-13. im Feld der 149 Starter. Aber auch Rolf Droste durfte hochzufrieden sein.

Am Steuer des seriennahen Opel Astra OPC des Theisen-Teams agierte Volker Strycek aus Dehrn dieses Mal als Solist, da Stammpartner Ralf Kraus (Köln) verhindert war. „Die 15-Runden-Nordschleife hatte heute alle Bedingungen zu bieten: nass, abtrocknende und zum letzten Drittel trockene Strecke“, berichtete ein zufriedener Volker Strycek. „Das Gesamtpaket bestehend aus Auto, Fahrwerk und Reifen war einfach grandios. Dazu lagen wir mit unserer Taktik goldrichtig. Regenreifen zu Beginn, beim planmäßigen Boxenstopp dann Wechsel auf Slicks. Schade, dass Ralf nicht dabei war. Wir waren die gesamte Saison über ein Team und ich hätte das Finale gerne mit ihm gemeinsam gefeiert.“ 

Doch der 57-Jährige war in die Organisation einer Parallelveranstaltung auf dem GP-Kurs eingebunden. Teamchef Peter Theisen war die Freude sichtlich anzumerken: „Der heutige Lauf verlief einfach nur perfekt, besser hätte es nicht laufen können. Mein Dank gilt natürlich Volker, der unglaublich gut gefahren ist. Aber auch unserer gesamten Mannschaft, die mit der Vorbereitung des Fahrzeuges und beim Boxenstopp den Grundstein zum Erfolg gelegt hat.“ Mit einer Serie von zuletzt je drei Klassensiegen und drei zweiten Plätzen schaffte es die Lüdenscheider Mannschaft doch noch, in der Meisterschaft das bestplatzierte Fahrzeug aus der Klasse VT2 zu stellen. 

„Ab dem dritten Lauf lief es mit dem über den Winter neuaufgebauten Opel richtig gut“, sagte Technik-Chef Thomas Theisen nach dem Happy-End. „Jetzt gehen wir glücklich und zufrieden in die Winterpause.“ 

Auch Rolf Droste war zufrieden mit dem Saisonabschluss. In der Cup-Klasse für Opel Astra-Fahrzeuge kam der Schalksmühler auf den zweiten Platz unter fünf Startern. Mit 8:22 Minuten drehte Rolf Droste eine neue persönliche Bestzeit für den erst im Sommer erworbenen Tourenwagen. Droste: „Das Astra macht Spaß und ich komme immer besser zurecht. Nach dem heckgetriebenen BMW muss ich mich nun auf den Fronttriebler einschießen, aber das wird schon. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Saison.“

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