Motorsport

Gerrit Holthaus der große Gewinner

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Gerrit Holthaus fuhr auf dem Nürburgring ein ganz starkes Sechs-Stunden-Rennen. 

Nürburgring - Gerrit Holthaus gehörte zu den großen Gewinnern des Sechs-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, dem siebten Saisonlauf zur Langstreckenmeisterschaft: Pole Position, Klassensieg und zurück im Kampf um die Vizemeisterschaft. Nach einem Motorschaden im Training konnte Holger Spelsberg nicht starten. Das Theisen-Team feierte den dritten Saisonsieg im Opel Astra-Cup.

Zusammen mit dem Wuppertaler Stephan Epp und Michael Bohrer aus Merzig dominierte Holthaus am Steuer des Avia Racing-Renault Clio das Geschehen bei den Specials bis 2000 ccm nach Belieben. In 9:27,015 Minuten markierte Epp im Qualifying zudem eine neue Bestzeit für den 220 PS starken Fronttriebler. Im Rennen nahm der Lüdenscheider zunächst am Volant Platz, die Mitte übernahm Bohrer, den Schlussstint Epp. Holthaus setzte sich in der Klasse sofort an die Spitze und baute diese kontinuierlich aus. Der On-board-Laptimer zeigte während der Runde mehrfach eine hochgerechnete 9.30 Minuten an. Bis zur Zieldurchfahrt wuchs der Vorsprung auf vier Runden an. Mit Rang eins von acht Startern sammelten Holthaus/Epp wichtige Punkte für die Meisterschaft. 

Da diverse andere Mitfavoriten in ihren Klassen strauchelten, kann sich das Renault-Duo unter Berücksichtigung der beiden Streichergebnisse sogar noch Hoffnungen auf den Vize-Titel machen. Nach zuletzt drei Podien in Folge, hofften der Schalksmühler Holger Spelsberg sowie Tim Schrick (München) auf eine Fortsetzung im Duell mit dem Holthaus-Clio. Doch schon in der vierten Trainingsrunde war das Wochenende zu Ende: Ein Motorschaden sorgte für das Aus.  Wie sich im Nachhinein herausstellte, war die linke Nockenwelle gebrochen. 

Im Opel Astra-Cup (6 Starter) freute sich das Automobile Theisen-Team über den dritten Saisonerfolg. Vater Volker Strycek und seine Kinder Lena und Robin (alle aus Dehrn) profitierten allerdings vom Pech des lange Zeit Führenden, der in der letzten Runde unplanmäßig stoppte. 

In der Gruppe H über 3000 ccm (3 Starter) lenkten der Plettenberger Bernd Hömberg und die drei Norweger Henning Nyberg, Stian Halvorsen und Erik Steinbraten den Porsche 911 Cup auf Rang zwei. Bei den Produktionswagen bis 2000 ccm kamen Björn Katthage (Halver), Michael Uelwer (Wuppertal) und Volker Kühn (Bonn) nicht ins Ziel. Am Renault Clio sorgte eine defekte Lambdasonde dafür, dass der Motor immer wieder ausging. Später quittierte dann auch noch die Servolenkung ihren Dienst. 

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