Holger Spelsberg auf dem Treppchen

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Holger Spelsberg hatt im bisherigen Saisonverlauf Pech, beim vierten Saisonrennen auf dem Nürburgring fuhr er zusammen mit Tim Schrick auf Rang zwei.

Nürburgring - Holger Spelsberg hatte nach dem Pech zu Saisonbeginn endlich Grund zum Jubeln. Beim vierten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring wurde der Schalksmühler zusammen mit Tim Schrick (München) Zweiter von sieben Startern bei den Specials bis 2000 ccm

„Das war heute ein Tag ganz nach meinem Geschmack“, freute sich der 48-Jährige. Die Arbeiten während der sechs Wochen seit dem letzten Rennen machten sich bezahlt, denn unter anderem hatte das Duo einen Testtag im belgischen Zolder eingelegt. Im Zeittraining sorgte Regenwasser für eine kurze Fehlfunktion der Elektrik, dann aber platzte der Knoten: Startfahrer Schrick und in der zweiten Rennhälfte Spelsberg spulten mit dem Subaru BRZ problemlos die Vier-Stunden-Distanz ab.

„Wir hatten nicht das geringste Problem und konnten uns aufs Fahren konzentrieren. Bei dem Regenrennen hatte ich heute besonders viel Spaß, denn dann fahre ich am liebsten.“ Doch was des einen Freud´ ist des anderen Leid: Nach drei Siegen in Folge, wurden Gerrit Holthaus (Lüdenscheid) und Stephan Epp (Wuppertal) im Renault Clio dieses Mal nur Dritter. Das Duo lag lange Zeit vor Spelsberg/Schrick, ehe die Windschutzscheibe beschlug. „Wir hatten diese zwar von innen mit Rasierschaum behandelt, aber irgendwann ließ die Wirkung nach“, ärgerte sich Holthaus. „Es war leider das gleiche Problem wie beim 24h-Rennen. Ich sah nichts mehr, bin mit 70 km/h über die Strecke gekrochen und habe über fünf Minuten verloren.“

An den Boxen wurde zwar anschließend für klare Sicht gesorgt, doch Platz zwei war weg. Holthaus: „Zum Glück konnte ich mich zwei Runden vor Schluss noch um einen Rang auf Platz drei verbessern. Aber die Belüftung in unserem Clio müssen wir verbessern, so kann es nicht weitergehen.“ Im Opel Astra-Cup feierte das Lüdenscheider Team Automobile Theisen einen souveränen Start-Ziel-Sieg durch Vater Volker Strycek, Sohn Robin und Tochter Lena (alle Dehrn). Für Volker Strycek war es der 80. VLN-Klassensieg. Teamchef Peter Theisen war ganz stolz: „Wir hatten überhaupt keine Probleme. Unsere drei Fahrer sind perfekt gefahren und haben mit fast vier Minuten Vorsprung verdient gewonnen.“  Nach vier Runden war das Rennen für den Plettenberger Bernd Hömberg, Wolfgang Destree (Zornheim) und Liudas Vastakas (Litauen) im Porsche 911 nach einem Unfall im Kesselchen beendet. - ju

Stand in der Meisterschaft nach 4 von 10 Rennen:  1.Mies/Schrey (BMW M235i) 39,01 Punkte; 3. Jacoma/Karch (Porsche Cayman) 37,34; 20. Holthaus/Epp (Renault Clio) 33,40; 46. 3xStrycek (Opel Astra) 25,84; 361. Spelsberg/Schrick (Subaru BRZ) 7,50. Insgesamt 589 in Wertung.

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