50 Minuten volle Attacke

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Bei sommerlichen Temperaturen zeigte sich auch der Lüdenscheider Burkhard Kaiser am Steuer eines Black Falcon-Porsche 911 GT3-Cup in prächtiger Fahrlaune.

Hockenheim - Im Porsche Sports Cup wurden die ersten Rennen des Jahres auf dem Hockenheimring ausgetragen. Die Besucher sahen mit mehr als 200 Teilnehmern in den sechs Rennserien und Fahrevents tollen Motorsport im Zeichen der Marke Porsche.

Bei sommerlichen Temperaturen zeigte sich auch der Lüdenscheider Burkhard Kaiser am Steuer eines Black Falcon-Porsche 911 GT3-Cup in prächtiger Fahrlaune. „Das war ein tolles Wochenende. Oder anders ausgedrückt: Autorennenfahren in der Sauna“, sagte Kaiser nach den beiden 50 Minuten-Rennen. „Das ist ganz anderes Fahren wie auf dem Nürburgring, wo ich vier Stunden Zeit habe und eher taktisch vorgehe. Hier fährt man ununterbrochen im Pulk mit gleichstarken Gegnern. Angreifen, ausbremsen, kämpfen. Meine Kondition war gut, ich habe viel getrunken. Das machte richtig Spaß.“

Kaiser startete zum ersten Mal überhaupt in Hockenheim. Im Verlauf des Wochenendes steigerte sich der 58-Jährige um fünf Sekunden. Im Training für das erste Rennen markierte der Lüdenscheider die 18. beste Zeit in seiner Klasse. Während der 50 Minuten Distanz kämpfte sich Kaiser dann bis auf den fünften Platz vor. „Das war ein absolutes Sprintrennen, für mich totales Neuland.“ Nach dem Start zum zweiten Rennen wurde Kaiser in der ersten Kurve etwas abgedrängt und büßte drei Positionen ein. Einen davon wusste der 58-Jährige schnell zu überholen. „Als ich gerade eine Attacke auf den Nächsten starten wollte, streikte leider bei mir im Auto die Technik. Ich musste aufgeben.“

Wie sich später herausstellte, hatte die Lichtmaschine ihre Arbeit eingestellt und die Stromversorgung im Porsche lahmgelegt. Kein schönes Ende für Kaiser nach einem Wochenende, das ein echtes Erlebnis war. Das zweite Rennwochenende für den Porsche Sports Cup findet schon vom 4. bis 5. Juni auf dem Formel 1-Kurs in Zeltweg (Österreich) statt.

Jörg Ufer

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