MSF Tornado Kierspe wollen ins Halbfinale

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Nicht erneut nur das Nachsehen haben möchten Pascal Loskand und die MSF Tornado im zweiten Viertelfinalspiel des ADAC-Pokals gegen den 1. MSC Seelze.

Kierspe - Mit der Hypothek einer 4:7-Hinspielniederlage gehen die Motoballer der MSF Tornado Kierspe am Samstag (17.30 Uhr, Motodrom In der Helle) ins zweite Viertelfinalspiel um den ADAC-Pokal gegen den 1. MSC Seelze. Doch der Traum vom Einzug in die Vorschlussrunde lebt.

Klar ist: Weil die Volmestädter einen Rückstand aufholen müssen, sind sie dazu gezwungen, offensiv zu agieren. Das dürfte natürlich der Unterhaltung der Zuschauer dienen, birgt jedoch auch die Gefahr, den treffsicheren Niedersachsen Räume zum Kontern zu eröffnen. Nichtsdestotrotz gibt sich Tornado-Coach Pascal Loskand betont kämpferisch: „Wir wollen das Ding drehen und werden alles daran setzen, das Halbfinale zu erreichen.“

Geordnete Offensive – so umschreibt der Spielertrainer das Mittel, mit dem er und seine Mannschaft den Liga-Primus zur Strecke bringen möchten. „Wir müssen zusehen, dass wir schnell in unser Spiel finden, unsere Tore machen und damit Seelze möglichst früh unter Druck setzen“, beschreibt er seine Strategie, die kaum Spielraum für eigene Fehler lässt.

Denn dafür präsentierten sich die Seelzer zuletzt als zu durchschlagskräftig. Um die Torgefahr, die bei den Gästen von fast allen Positionen ausgeht, im Keim zu ersticken, möchte Loskand die Räume eng machen – egal, ob im Zweikampf oder für das Passspiel.

Die Ausführungen des Kiersper Trainers dokumentieren die hohe Motivation der Kiersper, und da in ihren Reihen zudem keine Ausfälle abzusehen sind, hoffen sie auf einen günstigen Spielverlauf, der mit den eigenen Anhängern im Rücken doch noch zum sportlichen Weiterkommen führen soll. Allerdings scheinen auch die Gäste aus Niedersachsen in Bestbesetzung auffahren zu können, so dass erneut Kleinigkeiten und die Tagesform die Entscheidung bringen könnten.

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