Motoball-Pokalfinale

Tornados haben die Hand am Pott

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Die Tornados sind bereit für das Finale.

Kierspe - Mit der samstäglichen Finalteilnahme um den nationalen ADAC-Pokal haben die Motoballer der MSF Tornado Kierspe zumindest ihre Hand nach dem begehrten Pokal ausgestreckt. Nicht weniger Ansprüche hegt allerdings auch der Pokalverteidiger MSC Ubstadt-Weiher auf die Trophäe, die ab 17 Uhr im Stadion in Ubstadt-Weiher ausgespielt wird.

Fürs Pokalfinale machten sich die Spieler der MSF Tornado bereits am Freitag zur Vorbereitung auf den Weg in den Endspielort, schließlich steht der Verein dicht vor dem größten sportlichen Erfolg der letzten Jahrzehnte. „Wir haben uns die Finalteilnahme redlich erkämpft und werden auch gegen die favorisierten Gastgeber nicht zurückschrecken“, erklärt Trainer Heinz Lembcke, der seinem Team den finalen Coup durchaus zutraut. 

„Sicherlich war Ubstadt in den letzten Jahren das Maß aller Dinge im nationalen Motoball, aber in einem Spiel ist vieles möglich“, erklärt der Kiersper Trainer, der für das große Ziel an die bisher beste Saisonleitung im Halbfinalrückspiel in Philippsburg anknüpfen möchte. „Da haben wir mit einer perfekten Einstellung und Leistung gezeigt, auf welchem Level wir spielen können – und wenn wir es schaffen, dieses Niveau auch gegen Ubstadt abzurufen, dann sehe ich durchaus eine Chance auf den Pokal.“ 

Die Favoritenrolle gehört jedoch den Gastgebern, die der Tornado-Trainer vor allem mit Torjäger Kevin Gerber verbindet, dem die Kiersper eine besondere Strategie entgegen setzten möchten. „Auf ihn müssen wir besonders aufpassen“, berichtet Lembcke, der bei dem schweren Unterfangen auf die Unterstützung eines bis auf den letzten Platz belegten 60-Personen-Fan-Busses baut. Auf dem Feld muss er auf den urlaubsbedingt verhinderten Kevin Friedrich verzichten. Trotzdem hoffen die Kiersper auf die Sensation.

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