Tornados erreichen das Halbfinale im ADAC-Pokal

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Nach drei Vierteln standen die MSF Tornado (von links Louis Heller, Jan Berner, Oliver Sinn und Pascal Loskand) ohne Gegner da.

Kierspe - Die MSF Tornado Kierspe stehen im Halbfinale des ADAC-Pokals. Nach drei spielerisch und taktisch überzeugenden Spielabschnitten der Volmestädter kehrte Gegner 1. MSC Seelze beim Stand von 10:3 nicht mehr aufs Spielfeld zurück. Die Niedersachsen, bei denen mit Tobias Hahnenberg und Vygandas Zilius zwei Spieler die Rote Karte gesehen hatten, erklärten die Partie vorzeitig für beendet.

Die Tornados spielten nicht allein auf volle Offensive, sondern auch mit Augenmerk auf eine konsequente Absicherung des eigenen Tores. Und als Pascal Loskand gleich seine erste Chance zum 1:0 verwerten konnte (3.), war der Drei-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel (4:7) bereits um einen Treffer reduziert. Damit aber nicht genug: Bereits nach dem ersten Viertel hatten die Kiersper durch Elfmeter-Tore von Louis Heller (15.) und Oliver Sinn (18.) im Gesamtergebnis ausgeglichen.

Es folgte ein torreicher zweiter Abschnitt, in dem Loskand zunächst die Führung auf 4:0 ausbaute (30.). Mit energischer Gegenwehr gelang es dann Vygandas Zilius, den bis dahin schier unüberwindbaren Sascha Berner zum 4:1 zu bezwingen (32.), was Oliver Sinn jedoch postwendend mit dem fünften Kiersper Tor beantwortete (33.). Danach profitierten die Gäste von der ersten Tornado-Zeitstrafe gegen Friedrich, während der Dovydas Zilius auf 5:2 (35.) verkürzte.

Dass Loskand im direkten Gegenzug abermals traf (6:2, 36.), heizte die Stimmung bei den Gästen weiter an, was auch Tobias Hahnenbergs 6:3 (37.) nicht mildern konnte.

Die Gastgeber spielten hingegen weiter äußerst diszipliniert und profitierten von den teilweise recht ungestümen Seelzer Attacken. Denn im dritten Viertel wurden die Niedersachsen durch die Feldverweise gegen Tobias Hahnenberg (43.) und Vygandas Zilius (54.) auf zwei Feldspieler nebst Torhüter dezimiert, was vier weitere Kiersper Treffer durch Sinn (43.), Jan Berner (46./57.) und Heller (60.) – und damit die Vorentscheidung – zur Folge hatte.

Nach dem zehnten Gegentor war es dann gänzlich um das Nervenkostüm der Gäste geschehen: Sie fühlten sich vom Schiedsrichtergespann Auer/Schmitt derart benachteiligt, dass sie zum letzten Viertel erst gar nicht mehr antraten. Am Zug ist nun der Fachausschuss Motoball, sicher ist indes, dass die MSF Tornado das Halbfinale des Pokalwettbewerbs erreicht haben.

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