Aluminium-Pech und Achtmeter-Glück

Keine Tore fielen in der regulären Spielzeit und der Verlängerung des C-Mädchen-Pokalendspiels – dieser Schuss von JSG-Stürmerin Kira Beleke (rechts) landete am Pfosten. Foto: Krüger

Herscheid -  Die Fußball-Kreispokale beim gemeinsamen Wettbewerb der Kreise Iserlohn und Lüdenscheid für die jüngeren Mädchen-Jahrgänge gehen in den Kreis Iserlohn: Die JSG Iserlohner TS/Nachrodt gewann das Finale der C-Juniorinnen, die SF Sümmern siegten beim in Turnierform ausgetragenen Wettbewerb in Herscheid.

Die Chancen waren da gewesen für die JSG Iserlohner TS/Nachrodt: Im Kreispokalfinale der C-Juniorinnen gegen die SF Sümmern scheiterte die Jugendspielgemeinschaft insgesamt dreimal am Aluminium. Sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der zehnminütigen Verlängerung fielen keine Tore, so dass die Entscheidung im „Glücksspiel Achtmeterschießen“ fiel. Dabei setzten sich die Mädchen aus Iserlohn und Nachrodt mit 3:2-Treffern durch.

Lilly Rösner beweist Nervenstärke

Insgesamt drückte das Team von JSG-Trainer Detlef Frankowiak dem Endspiel des gemeinsamen Wettbewerbs der Fußballkreise Lüdenscheid und Iserlohn seinen Stempel auf. Doch sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit und ebenso in der ersten Hälfte der Verlängerung traf das Team in der Herscheider Feelgood-Arena je einmal Pfosten oder Latte. Tore gab es keine, so fiel die Entscheidung „vom Punkt aus“: 2:2 stand es nach neun Achtmeter-Schützinnen, jubeln konnten schließlich die Spielerinnen der JSG ITS/Nachrodt nach Lilly Rösners finalem, verwandeltem Penalty.

Sümmerns D-Mädchen gelingt Titelverteidigung

Die Sportfreunde Sümmern haben den Kreispokal der D-Juniorinnen verteidigt: Das Team setzte sich mit sieben Punkten durch, verwies damit auch Kreismeister SC Plettenberg auf die Plätze.

Sehr zum Missfallen der Verantwortlichen aus den beiden Kreisen ist der Pokalwettbewerb der D-Mädchen im Vergleich zum Vorjahr arg geschrumpft: Waren es in der vergangenen Saison noch acht Mannschaften gewesen, war das Teilnehmerfeld jetzt auf die Hälfte geschrumpft. Auch, weil der TuS Grünenbaum kurzfristig sein Team von der Pokal-Endrunde abgemeldet hatte.

Sportlich gab es keinen Zweifel daran, dass die SF Sümmern den Titel verdient hatten: Die Mädchen aus dem Iserlohner Norden zeigten die beste Spielanlage und starteten gleich mit einem klaren 7:2 gegen den FC Iserlohn in das Turnier, das im Modus „jeder gegen jeden“ bei einer Spieldauer von 1x30-Minuten ausgetragen wurde. Gegen den SC Plettenberg kassierte die SF-Neun noch den späten Ausgleich zum 1:1-Endstand – der einzige Punktverlust für die neuen und alten Pokalsiegerinnen, gegen den Lüdenscheider TV von 1861 feierten die Sümmeranerinnen einen 3:0-Erfolg und damit vorzeitig den Gesamtsieg mit sieben Zählern und 11:3-Toren.

Auf Platz zwei landete mit fünf Punkten (2:1-Tore) der SC Plettenberg vor dem LTV 61 (2/2:5) und dem FC Iserlohn (1/4:10).

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