Gegner auf Highlander-Augenhöhe

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Eine Doppelaufgabe wartet am Wochenende auf Tim-Dominik Seuster (rechts) und Teamkollegen von den Highlandern Lüdenscheid.

Lüdenscheid - Während wahrscheinlich ganz Fußball-Deutschland am Samstagabend auf das DFB-Pokalfinale schaut, steht für die Inline-Skaterhockeycracks der Highlander Lüdenscheid zwar kein titelträchtiger, dafür in Anbetracht der aktuellen Tabellensituation nicht minder bedeutsamer erster Teil eines Doppelschlag an.

 Nach zuletzt nur einem Zähler aus den letzten drei Spielen wollen die „Schotten“ am Samstag gegen die Crash Eagles Kaarst (18 Uhr, BGL-Halle) in die Erfolgsspur zurückkehren. Und diesen Aufwärtstrend wollen die Sauerländer dann auch am Sonntag als Gast der den Uedesheim Chiefs (15 Uhr, Chiefs Garden) dann sofort noch einmal bestätigen.

 Die Wunden bei den Bergstädtern nach den beiden Niederlagen gegen die Top-Teams Essen und Köln waren für Trainer Robert Simon schnell geleckt. „Wir befinden uns nach wie vor in einem Lernprozess. Niederlagen gehören einfach dazu. Mit diesen Niederlagen dann richtig umzugehen, ist Aufgabe des Trainerteams“, versuchte der Iserlohner, den Fokus seiner Spieler umgehend auf die kommenden Aufgaben zu richten.

 Und an diesen können und sollen sich die Highlander schon eher messen lassen: „Das sind zur Zeit ‚unsere‘ Gegner“, so Simon, „Gegner, mit denen wir uns Augenhöhe befinden.“ In der Tat ist an diesem Wochenende für die Bergstädter viel möglich. Ein satter Sprung nach vorn im Klassement im Erfolgsfall ebenso wie das Hinausfallen aus den Play-Off-Rängen, sollten die Highlander mit abermals leeren Händen nach den beiden Partien gegen die zwei Plätze und zwei Zähler besser notierten „Adler“ aus Kaarst und den vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat gehandelten Zehnten aus Uedesheim vom Feld gehen.

 „In diesen Spielen wird sich zeigen, wie weit wir sind“, hofft Highlander-Trainer Simon indes auf weitere Fortschritte. Erstmals wird der Übungsleiter der „Schotten“ dabei auf Neuzugang Marc Polter zurückgreifen können. Die Spielberechtigung liegt inzwischen vor, sechs Jahre nach seinem letzten Spiel für die damalige Highlander-Zweitvertretung wird der Stürmer heute sein Comeback in der Halle des Bergstadt-Gymnasiums geben.

Tinz schwerer verletzt als befürchtet

Dagegen hat sich die Verletzung von Timo Tinz als wesentlich schlimmer herausgestellt als befürchtet. Bei dem aus Duisburg gekommenen Stürmer, der zuletzt als Verteidiger immer besser in Tritt kam (Simon: „Bitter. Ein herber Verlust für uns“), wurden neben der herausgesprungenen Kniescheibe auch Bänder und der Meniskus in Mitleidenschaft gezogen. Das Saisonende droht. Neben Tinz müssen an deisem Wochenende auch Youngster Max Jung und Justin Nördershäuser aus privaten Gründen passen. Dafür ist Kapitän Falk Elzner wieder an Bord.

Highlander:  Mohr, Rotheuler – Elzner, Otters, Anlauf, Bruch, Hassel, Heckmann, Könning, Loecke, Mrzyk, Ortwein, Polter, Seuster, Stein, Svejda, L. Tinz

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