Wortmann gewinnt den Center-Cup

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U12-Talent Leander Maass (links) vom SV Hemer gewann am Samstag im Stern-Center den Kinderschach-Cup. Er setzte sich in allen Turnierpartien durch

Lüdenscheid - Die 4. Lüdenscheider Schachtage im Stern-Center sind Geschichte: Am Samstag klang die Veranstaltung, die von den Verantwortlichen – sowohl dem Center-Management als auch dem Schach-Großmeister Sebastian Siebrecht aus Essen – wieder als voller Erfolg verbucht wurde, mit einem sehr abwechslungsreichen Programm aus.

Im Blickpunkt standen am fünften Tag der Schachwoche natürlich die finalen Turniere: Am Vormittag hatte Siebrecht den Kinderschach-Cup ausgeschrieben, ein Turnier für Jugendspieler bis zur U14-Klasse. Den Sieger feierte nache einem doppelründigen Turnier mit einer 100-Prozent-Ausbeute der Hohenlimburger Leanders Maass.

Er war in diesem Feld der große Dominator – kein Wunder, spielt Maass doch für seinen Verein SV Hemer bereits sehr erfolgreich in der NRW-U16-Liga mit und belegte auch bei den NRW-Einzelmeisterschaften der U12 einen Platz unter den „Top 10“. Im Stern-Center verwies Maass den erst siebenjährigen Benedikt Scholz, der ein tolles Turnier spielte, und Justin Gjatta auf die Ränge zwei und drei. Den Center-Cup – das Finale der Blitzturnierserie in dieser Woche – gewann nicht der Topfavorit Marc Schulze von der SvG Plettenberg, sondern Klaus-Peter Wortmann aus dem Verbandsliga-Team des MS Halver-Schalksmühle.

Im Feld der 13 Spieler musste sich Wortmann zwar Schulze geschlagen geben, holte daneben aber 11,0 Punkte. Und weil Schulze sich zwei Niederlagen einhandelte, reichte dies für Wortmann zum Turniersieg. Schulze, der zugunsten des Center-Cups-Finales sogar auf die Einzelmeisterschaft des Verbandes Südwestfalen im Blitzschach verzichtet hatte, belegte mit 10,0 Punkten Rang zwei. Danach folgten mit Jamel Hellwig (9,0/Dritter) und Ivan Scherbanev (7,5/Vierter) zwei Akteure der SG Lüdenscheid. Den fünften Platz teilten sich im starken Feld Jan-Oliver Klippert (SvG Plettenberg) und Ralph Kämper (MSHS), die es beide auf 7,0 Zähler brachten.

Vor dem Finale des Center-Cups hatte Sebastian Siebrecht mit seinem Team noch ein letztes Mal für einen spannenden Nachmittag gesorgt. Siebrecht selbst hatte sich bei „Schlag den Großmeister“ der Gegnerschaft im Center gestellt. „Es waren sehr starke Gegner dabei“, sagte Siebrecht – am Ende schaffte es trotzdem keiner, den Großmeister im Handicapschach zu besiegen. Dafür gab es im letzten Simultanmatch der Woche, das der Internationale Meister Georgios Souleidis aus Hamburg bestritt, einen Sieger aus dem Sauerland: Marc Schulze spielte vor dem Center-Cup-Finale Simultan und zwang Souleidis in die Knie. Daneben kam auch Jan-Oliver Klippert zu einem Remis gegen den Titelträger, dessen Simultanbilanz in dieser Woche trotzdem eine sehr beeindruckende war.

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