RWL-Trainer fordert Geduld

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Lässt sich auf von der gegnerischen Überzahl nur schwer stoppen: RWL-Offensivflügel Marcel Schönrath.

LÜDENSCHEID - Die kleine Chance auf die Relegationsrunde der Bezirksliga-Vizemeister möchte Rot-Weiß Lüdenscheid im vorletzten Saisonspiel aufrecht erhalten, sprich einen Dreier landen: Eine Aufgabe, die als Gast der abstiegsbedrohten Zweitvertretung des Westfalenligisten 1. FC Kaan-Marienborn (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasen „Im Breitenbachtal“) alles andere als leicht wird.

Denn die Siegener benötigen nicht nur jeden Zähler im Kampf um den Ligaerhalt, sondern stellen auch das zweiterfolgreichste Rückrundenteam, nachdem die Truppe von Trainer Andreas Koch die erste Halbserie völlig in den Sand gesetzt hatte. Von daher sind die Rot-Weißen vor einem motivierten und durchaus spielstarken Gastgeber gewarnt. Schon deren Leistung beim 2:0-Hinspielsieg der Rot-Weißen (Tore: Güzelcümbüs und Klatt) hatte RWL-Coach Marco Sadowski beeindruckt: „Eine Mannschaft mit guter Grundordnung, die sehr diszipliniert gespielt hat“, erinnert er sich, „das wird eine schwere Auswärtsaufgabe.“

Deshalb hat Sadowski seinem Team auch erst einmal eine vorsichtige Spielweise verordnet: „Wir wollen diszipliniert spielen und sehen, dass wir so wenig Chancen der Käner wie möglich zulassen und müssen Geduld beweisen. Denn wir werden im Verlauf der 90 Minuten sicher unsere Torchancen bekommen, aber nicht unbedingt so viele wie in den letzten Spielen. Dazu ist der Gastgeber selbst zu gut geordnet“, meint der Coach weiter, der dann natürlich hofft, dass RWL gegenüber den Vorwochen in Punkto Torquote noch einen Zahn zulegen kann und nicht fahrlässig mit den wenigen sich bietenden Chancen umgeht.

Volles Haus am Nattenberg

 Nach dem guten Auftritt am Pfingstmontag gegen Hickengrund (4:2) hatte der Trainer seiner Mannschaft am Dienstag trainingsfrei gegeben, freute sich dafür am Donnerstag über „volles Haus“ am Nattenberg: neben den langzeitverletzten Christian Dér und Dario Mazzola fehlte nur Mittelfeldmotor Robin Breitenbach aufgrund von Rückenproblemen, die seinen Einsatz auch am Sonntag gefährden.

Wieder am Ball waren dafür aber Co-Trainer Lars Scheerer, Torjäger Patrick Klatt und Stammkeeper Jonas Brackmann. „Das sieht personell wirklich exzellent aus, wir wollen das am Sonntag rocken“, will der Coach auf Erfolgskurs bleiben.

RWL: Brackmann, Noll – Dunkel, Sattler, Katsaros, Besirlioglu, Adams, Breitenbach (?), Scheerer, Sommer, El Hadje, Maatalla, Schönrath, El Alami, Urbas, Klukowski, Klatt

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