SGSH-Reserve verteidigt "weiße Weste"

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Das entscheidende Tor, Marcel Meisterjahn trifft zum 25:23 für die SGSH-Reserve.

Lüdenscheid - Die Landesligareserve der SG Schalksmühle-Halver hat auch die Derbyhürde genommen. Beim Gastspiel in der BGL-Halle wackelte der Spitzenreiter und große Favorit zu Beginn und am Schluss, aber im starken Mittelteil klopften die Pfaffenbach-Schützlinge den völlig verdienten 25:23 (13:9)-Erfolg fest und verteidigten die Tabellenführung. 

Unterm Strich durften nach 60 intensiven Derbyminuten beide Trainer, auch HSG-Coach Volker Schnippering,mit ihren Deckungsreihen zufrieden sein, die sich wirklich von Beginn an in jeden Zweikampf hauten und keinen Zentimeter Boden freigeben wollten. 20 Minuten verlief das Nachbarschaftsduell vor etwas enttäuschender Kulisse von rund 150 Besuchern ausgeglichen (7:8, 20.), was die Hausherren auch starken Paraden von Keeper Kämmerer verdankten. Doch nach dem 7:9 und der Auswechslung des  sichtlich geschlauchten Torjägers Lausen bekam die HSG mit einem nachlassenden Kämmerer zunehmend Probleme, weil die Meisterjahn und Co. nun etwas besser trafen, die SGSH-Abwehr gut stand und Keeper Schür auf konstant gutem Niveau hielt.

Das 13:9 zur Pause für die Gäste war keine Vorentscheidung, die HSG biss sich nach Wiederbeginn zurück in die Partie, war bei Füllers 13:15 (39.) wieder auf Augenhöhe, bevor die spielentscheidende Phase anbrach: Für die Gäste, bei denen Coach Pfaffenbach frische Kräfte wie Potberg und Ludwig als Flügelzange von der Bank hatte bringen können, traf ersterer bei vier Versuchen in Serie ohne Fehlschuss, während gleichermaßen bei der HSG Beckmann vier Mal das Tor verfehlte.

Die SGSH setzte sich ab, und hatte die Partie mit dem 17:24 (52.) vorentschieden. Pfaffenbach wechselte nun viel, die HSG  brachte in der Schlussphase mit dem auf die Mitte gewechselten Füller immer wieder Lausen in Abschlussposition. Vier Alutreffer der Gäste und fünf Lausen-Tore später hieß es gut eine Minute vor Schluss 23:24. Hochspannung und Stimmung in der Halle. Doch als Meisterjahn zum 23:25 traf, Luciano wegen Ballwegschlagens "rot" sah und Lausen mit dem finalen Siebenmeter an Barton gescheitert war, hatte der Favorit die Punkte im Sack. Lausen (9/1 bei Lüdenscheid und Meisterjahn (6) bei der SGSH II waren die erfolgreichsten Schützen.  

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