Leichtathletik: Senioren-DM

Lothar Dresel holt Silbermedaille

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Silbermedaille bei den Deutschen: Lothar Dresel.

Kreisgebiet - Die Leistungen von Dirk Maximowitz von der LG Halver-Schalksmühle und dem Wiblingwerder Trio Gertraud Rüsch, Uwe Rath und Lothar Dresel bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren im thüringischen Leinefelde-Worbis waren allesamt beachtlich. Edelmetall mit auf die Heimreise brachte letztlich aber „nur“ Lothar Dresel, der in der Altersklasse M65 einen starken Wettkampf zeigte und Silber im Speerwurf holte.

Im vierten Versuch jagte Dresel den Speer auf eine Weite von 40,09 Meter und katapultierte sich damit auf Rang zwei, der auch am Ende des Wettkampfes Bestand haben sollte. In seinen ersten drei Versuchen blieb der Wurfspezialist des TV Wiblingwerde jeweils unter der 40-Meter-Marke, die außer ihm in eben jenem vierten Versuch noch Manfred Ahlert knackte. Der Magdeburger warf vier Mal deutlich über 40 Meter und krönte seine Topleistung mit 45,08 Meter im sechsten und letzten Versuch. Für Dresel war die Vizemeisterschaft ein voller Erfolg und Lohn für durchweg gute Leistungen in den vergangenen Wochen und Monaten. 

Vereinskamerad Uwe Rath war ursprünglich für zwei Wettkämpfe gemeldet, sagte aber für das in den Abendstunden stattfindende Kugelstoßen in der Altersklasse M80 ab. Zuvor aber war Rath freilich im Speerwurf am Start und ließ einmal mehr sein Können aufblitzen. Im fünften Versuch warf der TVW-Senior das Sportgerät auf gute 25,61m. Diese Weite reichte für einen beachtlichen fünften Rang. Dominiert wurde der Wettkampf von Lothar Huchthausen (LG Altmark), der mit 41,86 Meter gleich mit dem ersten Versuch ein dickes Ausrufezeichen setzte und souveräner Meister wurde. 

Obwohl Gertraud Rüsch, die am Freitag in der Altersklasse W65 Siebte im Speerwurf geworden war, das Treppchen in ihrer Paradedisziplin Kugelstoßen am Samstag nur denkbar knapp um sieben Zentimeter verfehlte, war die Kreis-Wettkampfwartin mit Rang vier absolut einverstanden. „Ich bin zufrieden. Es ist alles okay“, betonte Rüsch, die mit 9,08 Meter Rang gute Vierte wurde. Gold ging an Brigitte Bonadt vom SSV Heidenau (10,85 Meter) vor Karin Schmitt aus Mainz (10,02 Meter). 

Für den Halveraner Dirk Maximowitz hatten die Titelkämpfe bereits am Freitag begonnen – mit 16,53 Sekunden und Platz fünf über die 100 Meter Hürden der Männer M50. „Ein vergurktes Rennen. Es ist natürlich schade, dass ich ‘Jahresschlechtzeit“ ausgerechnet bei den Deutschen Meisterschaften laufe“, hatte Maximowitz den Auftakt aber vergleichsweise rasch abgehakt. Am frühen Samstagmorgen ging es dann direkt mit zwei quasi parallel laufenden Wettkämpfen weiter für den Sportwart der LG Halver-Schalksmühle. Den ersten Versuch im Dreisprung musste Maximowitz auslassen, er kollidierte mit dem Start über die 400 Meter Hürden. Hier standen am Ende 68,22 Sekunden und Platz vier zu Buche. „Absolut in Ordnung“, wie Maximowitz im Anschluss befand. Der Bronze-Rang war am Ende etwas mehr als zwei Sekunden entfernt. Im Dreisprung schließlich traf der Halveraner in seinem ersten Versuch (10,40 Meter) das Brett nicht, verschenkte gut und gerne 30 Meter. Die geplante Korrektur ging anschließend daneben, Maximowitz brach den Sprung ab und verpasste knapp den Endkampf der besten Acht letztlich um 25 Zentimeter.

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