Athleten des KSV Altena fiebern Heim-WM entgegen

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Werben für die WPF-Weltmeisterschaft vor der eigenen Haustür: (von links) Marcus Glock, Patrick und Christof Krüdewagen.

Altena - Bei Marcus Glock und den Athleten des Kraftsportvereins (KSV) Altena steigt die Vorfreude fast täglich. Vom 14. bis 16. Oktober richten die Burgstädter die Weltmeisterschaft der World Powerlifting Federation (WPF) im Kraftdreikampf, Bankdrücken und Kreuzheben aus.

Rund 200 Starter werden in der Sauerlandhalle erwartet. Wenn Patrick Krüdewagen an die WM in der eigenen Stadt denkt, bekommt der 18-Jährige feuchte Hände. „Ich freue mich wahnsinnig auf die Titelkämpfe. Ich trainiere fast täglich, um in meiner Klasse den WM-Titel zu holen“, betont Krüdewagen. 

Zusammen mit seinen Vereinskameraden stemmt und zieht der 18-Jährige in den KSV-Räumlichkeiten am Drescheider Berg schon seit Wochen Gewichte und arbeitet fleißig an seiner Fitness. „Patrick zieht momentan in der Woche ungefähr 32 Tonnen“, sagt Trainer Marcus Glock, dessen Schützlinge sich bei den Deutschen Meisterschaften Ende April im Kreuzheben allesamt für die WM vor der eigenen Haustür qualifiziert hatten. 

Sowohl Glock als auch dem KSV-Vorsitzenden Christof Krüdewagen ist es enorm wichtig zu betonen, dass die eigenen Athleten „zu 100 Prozent sauber“ seien. Ob allerdings auch alle WM-Starter aus verschiedenen Teilen der Welt ebenfalls auf die Einnahme von unerlaubten Substanzen im Zuge der Vorbereitung verzichtet haben, wird sich Mitte Oktober erst zeigen müssen. „Der Verband stellt bei der WM Kontrolleure. Von zehn Prozent der Athleten wird eine Dopingprobe genommen“, sagt Marcus Glock. 

Wohl wissend, dass gerade dem Kraftsport der Ruf vorausgeht, Athleten würden gelegentlich zu anabolen Steroiden oder anderen Substanzen greifen. „Bei uns wird nicht gedopt. Mein Verein ist sauber“, betont Christof Krüdewagen. 

Während sich die 16 WM-Teilnehmer des KSV intensiv auf das globale Championat vorbereiten, kümmern sich die Verantwortlichen im Hintergrund um die Organisation. „Mit den Übernachtungsmöglichkeiten für die Athleten wird es in und um Altena langsam eng. Wir suchen noch nach einigen freien Zimmern“, sagt Glock. Allen WM-Teilnehmern soll bei Ankunft ein kleines Infopaket mit Ausflugs- und Einkehrmöglichkeiten im Märkischen Kreis überreicht werden. Nach Vorstellungen des KSV-Trainers soll von der WM freilich auch die heimische Gastronomie profitieren.

 Die Wettkämpfe beginnen am Freitag, 14. Oktober, gegen 14 Uhr in der Sauerlandhalle und werden am 15. und 16. Oktober jeweils ab 10 Uhr fortgeführt. In Planung ist noch ein Rahmenprogramm, bei dem die Zuschauer mit eingebunden werden sollen. Der Eintritt an allen drei Tagen ist frei.

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