Highlander Lüdenscheid empfangen den Meister im BGL

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Max Anlauf empfängt heute um 18 Uhr mit den Highlandern Lüdenscheid den amtierenden Deutschen Meister SHC Rockets Essen. Dem Einsatz von Jiri Svejda soll dabei nichts mehr im Wege stehen.

Lüdenscheid - Mit zuletzt zwei enorm wichtigen Siegen haben die Highlander Lüdenscheid neues Selbstvertrauen im Abstiegskampf und womöglich auch noch im Hinblick auf eine durchaus realistische Chance auf eine Play-Off-Teilnahme getankt

Wie gefestigt der Skaterhockey-Erstligist aus der Bergstadt nach den beiden Erfolgen gegen Düsseldorf und Duisburg tatsächlich schon ist, zeigt sich heute Abend, wenn mit den Rockets Essen der amtierende Deutsche Meister und aktuelle Bundesligaprimus in der BGL-Halle gastiert (18 Uhr).

Tabellenbegradigung ist angesagt an diesem Wochenende, wenn im Oberhaus gleich neun Spiele an drei Tagen steigen. Danach wird sich auch für die Highlander ein klareres Bild ergeben, wohin die Reise doch noch führt. Die schwierigste Aufgabe haben die „Schotten“ zweifellos vor der Brust: Der Titelverteidiger aus Essen hat auch in diesem Jahr schon wieder die Fährte Richtung Titelgewinn aufgenommen, hat seine letzten elf Spiele (inklusive Pokal) allesamt gewonnen und ganz nebenbei Ende Mai auch seinen Titel beim Europapokal der Pokalsieger verteidigen. „Wir wollen trotzdem versuchen, etwas mitzunehmen“, weiß Highlander-Coach Stephan Mayer natürlich um den Schwierigkeitsgrad der heutigen Aufgabe, „wenn wir defensiv so gut stehen wie gegen Düsseldorf und Duisburg, dazu schnell nach vorne spielen und die Abschlüsse suchen, könnte was drin sein.“

Jiri Svejda ist wohl einsatzbereit

Im Hinspiel funktionierte davon herzlich wenig. Unter der Ägide von Ex-Trainer Robert Simon wurden die Bergstädter im „Pott“ mit 2:9 abgewatscht. Bester Highlander in Essen seinerzeit war Goalie Jonas Mohr, der die Highlander mit überragenden Paraden vor einem noch höheren Debakel bewahrte – seine Klasse wäre auch heute gefragt, wenngleich sich das Trainerduo Lang/Mayer in der Torhüterfrage nicht in die Karten schauen lassen wollen, zumal auch Sven Rotheuler gegen Duisburg ein starkes Spiel ablieferte. Die beste Nachricht für die Highlander sickerte aber bereits durch: So ist Goalgetter Jiri Svejda, der sich in der ligaweiten Scorerwertung mit 53 Punkten auf Rang zwei hinter dem Dauerkonkurrenten Robin Weisheit (Köln) vorgearbeitet hat, wohl einsatzbereit, scheint die gegen Duisburg erlittene Fußverletzung keine schwerwiegenden Folgen für den Nationalspieler zu haben. Svejda selbst zog offenbar eine persönliche „Kur“ vor, weilte bis heute morgen noch im Urlaub, soll aber gegen Essen auflaufen. Außerdem kehrt Robin Loecke nach abgesessener Rotsperre zurück. Routinier Elzner und Youngster Mryzk fehlen.

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