Heimrecht-Hoffnungen der Steel Bulls geplatzt

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Felix Berger (rechts) verliert die Bodenhaftung: Die Sauerland Steel Bulls haben durch die Niederlage die Chance aufs Heimrecht in den Aufstiegs-Play-offs verspielt.

Iserlohn - Die Hoffnungen der Sauerland Steel Bulls auf das Heimrecht in den Aufstiegs-Play-offs sind geplatzt: Bei der 4:6 (0:2, 1:2, 3:2)-Niederlage am Samstag gegen die Miners Oberhausen verlor der Inline-Skaterhockey-Zweitligist aus der Bergstadt auch den zweiten Vergleich gegen den Liganeuling binnen 14 Tagen und hat damit keine Aussicht mehr auf die ersten beiden Ränge, die zum Heimvorteil berechtigen. Vielmehr sind die Jacobs-Schützlinge in den Play-off-Viertelfinals zunächst entweder beim HC Merdingen oder den Rhein Main Patriots aus der Süd-Staffel gefordert.

Das Prädikat Spitzenspiel verdiente das Duell „Dritter gegen Zweiter“ unterdessen nicht, dafür lief die Partie insgesamt zu sehr an den „Bullen“ vorbei. Auch ohne Ausnahmekönner Lenz und Ex-„Bulle“ Eefting übernahmen die Gäste die Kontrolle und nahmen das Tor des aufmerksamen May mit Volldampf unter Beschuss. Doch erst durch einen von Grözinger abgefälschten Kreuzmann-Schuss war May überwunden (9.), kurz danach durch Kreuzmann ein zweites Mal.

Jacobs scheitert mit Penalty an Haedelt

Der 0:2-Rückstand zur ersten Pause war noch ein wenig schmeichelhaft. Kurz vor Drittelende scheiterte Jacobs per Penalty an Haedelt (18.).

Der starke Miners-Goalie verhinderte nach Wiederbeginn gegen furios aus der Kabine kommende Hausherren den Anschluss, während Klein nach tollem Doppelpass mit Wilson auf 0:3 erhöhte (27.).

Lüdenscheidern klebt das Pech an der Kelle

Oberhausen war jetzt aber anfälliger als noch zu Beginn. Jacobs, beim Lattentreffer noch im Pech (29.), verkürzte folgerichtig auf 1:3. Doch während den Steel Bulls auch hiernach weiter das Pech an der Kelle klebte, machte es Nimako auf der Gegenseite besser – 1:4 (39.).

Die Gastgeber agierten weiter glücklos, Furda ließ im Schlussabschnitt gleich drei „Hundertprozentige“ liegen, ehe Schneider auf der anderen Seite mit dem 5:1 in Überzahl für die Vorentscheidung sorgte (48.). Die Steel Bulls kämpften tapfer bis zum Schluss, betrieben immerhin Ergebniskosmetik.

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