Inline-Skaterhockey

Play-Off-Auftakt für die Steel Bulls

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Für Sebastian May und die Steel Bulls wird es in den Aufstiegs-Play-Offs in Merdingen ernst.

Lüdenscheid - Die Inline-Skaterhockey-Teams aus Lüdenscheid sind auswärts gefordert: Für die Highlander geht es in Kaarst um wichtige Zähler im Kampf um den Play-Off-Einzug in der 1. Bundesliga. Die Sauerland Steel Bulls gastieren in den Aufstiegs-Play-Offs der 2. Bundesliga in Merdingen.

Crash Eagles Kaarst - Highlander (Samstag, 18 Uhr): Das Abstiegsgespenst ist vertrieben, jetzt ist der Fokus der Highlander Lüdenscheid voll auf die Play-Offs gerichtet: Im vorletzten Hauptrundenspiel haben die „Schotten“ allerdings ein echtes Brett zu bohren, wenn die Bergstädter am Samstag beim Tabellenzweiten Crash Eagles Kaarst gastieren (18 Uhr, Stadtparkhalle). 

Mit 28 Punkten liegen die Highlander derzeit als Siebter zwar voll auf Kurs, die punktgleichen Attinger wie auch die Panther aus Bissendorf (27 Punkte) sitzen den Sauerländern aber gewaltig im Nacken. Auch Neuling Kassel (24/heute in Bissendorf) hat noch leise Hoffnungen. Verlieren die Highlander in Kaarst, steigt für die „Schotten“ am nächsten Wochenende gegen Bissendorf das Endspiel um den Play-Off-Einzug. 

Personell sieht es gut aus für die Highlander: „Wenn kein Baby kommt, sollten alle dabei sein“, scherzt Coach Stephan Mayer, nachdem Kapitän Jonathan Otters am vergangenen Wochenende wegen der Geburt seiner Tochter gegen Iserlohn und Düsseldorf aussetzte. Das gleiche „Schicksal“ könnte allerdings Goalie Jonas Mohr ereilen – auch der Nationaltorhüter sieht baldigen Vaterfreuden entgegen. Sein Ausfall könnte durch Julian Klein oder Sven Rotheuler kompensiert werden. Baby und Sieg – das passte derweil schon letzten Samstag hervorragend zusammen…

HC Merdingen - Sauerland Steel Bulls (Samstag, 19 Uhr): Ein Jahr nach dem nur denkbar knapp verpassten Aufstieg unternimmt Inline-Skaterhockey-Zweitligist Sauerland Steel Bulls ab Samstag einen erneuten Anlauf. Dabei kommt es für die Bergstädter zu einem Dejà-vu-Erlebnis, denn wie im Vorjahr fällt der Startschuss in die Aufstiegs-Play-Offs für die „Bullen“ beim Südklub HC Merdingen (19 Uhr, Hockeyplatz Merdingen). An das vergangene Jahr haben die Steel Bulls besonders gute Erinnerungen: Da landeten die Mannen um Spielertrainer Sascha Jacobs trotz 1:6-Rückstandes beim 12:10-Erfolg im Breisgau noch einen tollen Auswärts-Coup, um durch einen 11:7-Sieg in Spiel zwei bereits frühzeitig den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. 

Mit ähnlich positiven Erwartungen bricht der Tross der Sauerländer auch heute auf die rund 450 Kilometer lange Tour gen Süden auf. Der HC Merdingen sinnt aber bereits auf Revanche: Das Team aus der Weinbaugemeinde trauert dem frühen Viertelfinalaus noch immer hinterher, am Donnerstag veröffentlichte der Hauptrundenmeister der Süd-Staffel auf seiner Facebook-Seite noch einmal den Spielbericht vom 14. September 2015 mit dem Zusatz: „Diesmal siegt der HCM“ zur „Einstimmung“. 

Für die SSB treten maximal zehn Feldspieler die Reise an, denn mit Jan Rademacher (beruflich), Dennis Buchwitz (Eishockey-Schiedsrichterfortbildung), Igor Furda (beruflich), Roy Prince (Urlaub) und Jan Otto (krank) fällt gleich ein Sextett aus. Hinter Sebastian Jones steht ein Fragezeichen. Dafür gibt der aus Menden gekommene Marcel Aderhold nach abgelaufener Wechselsperre seinen Einstand.

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