Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Rückschlag für die "Schotten"

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Die Highlander unterlagen im zweiten MK-Kreisderby den Samurai aus Iserlohn.

Lüdenscheid - Vor knapp zwei Wochen hatten die Highlander Lüdenscheid das märkische Derby in Iserlohn knapp mit 7:6 für sich entschieden, am Freitagabend drehten die Waldstädter den Spieß um: Mit einem 8:5 (2:0, 4:3, 2:2)-Erfolg entführten sie alle drei Punkte aus der Sporthalle des BGL.

Ohne Otters (privat verhindert), Ortwein und Loecke (beide Eishockey mit Hamm), dafür aber erstmals wieder mit ter Haar und Kerstholt wirkten die „Schotten“ zunächst müde, kamen kaum zu klaren Angriffsaktionen, geschweige denn guten Möglichkeiten. Die beste im Auftaktdrittel hatte noch Goalgetter Svejda, der aber nur die Latte traf (8.). Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste bereits mit 1:0, nachdem sie einen Blitzstart hingelegt hatten. 

Nach gerade 28 Sekunden war Linke über links durchgebrochen, ließ Mohr keine Abwehrchance. Und die Samurai legten nach: Poerschke vernatzte im Zweikampf Könning und klinkte zum 0:2 ein (15.). Kurzweiliger, weil torreicher wurde die Begegnung für die Zuschauer im Mittelabschnitt, der für die Gastgeber allerdings wieder schlecht begann. Denn sie liefen in einen Konter, den M. Riepe zum 0:3 abschloss (26.). 

Svejdas Anschlusstor 19 Sekunden später nährte Hoffnungen – aber nur kurz: Poerschke in Überzahl und Linke per Volleyschuss brachten die Brozé-Schützlinge wieder beruhigend mit 5:1 nach vorne. Zumindest aber stemmten sich die Bergstädter jetzt dagegen. Bei einem weiteren Gegentor von Linke verkürzten Bruch und Heckmann vor dem Schlussdrittel noch auf 3:6, und dem vermeintlich vierten Treffer kurz vor Drittelende wurde wegen hohen Stocks von Salomonson die die Anerkennung versagt. Im Schlussabschnitt waren ganze 28 Sekunden gespielt, da fiel bereits die Vorentscheidung, als Linke für die schlichtweg effektiveren Waldstädter auf 7:3 erhöhte. 

Die schalteten fortan in den Verwaltungs-Modus, kamen aber nicht mehr in Gefahr. Zwar spielten die Lüdenscheider weiter nach vorne, blieben aber weitestgehend glücklos. Auch das 5:7 durch Svejda knapp zwei Minuten vor dem Ende nutzte letztlich nichts mehr, denn nur wenig später traf N. Riepe auf der Gegenseite ins leere Tor. So müssen die Highlander weiter um die Play-Off-Qualifikation bangen. 

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