Inline-Skaterhockey

Hohe Hürden in der Fremde

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Siegen oder fliegen: Mirko Reinke will mit den Sauerland Steel Bulls über Merdingen ins Halbfinale. 

Lüdenscheid - Auf der Saisonzielgeraden warten ganz schwere Auswärtsaufgaben auf die Inline-Skaterhockey-Teams der Highlander und der Steels Bulls. 

Play-Off-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft: Crash Eagles Kaarst - Highlander (Samstag, 18 Uhr): Eine Play-Off-Runde ohne die Highlander Lüdenscheid? Seit Jahren kaum denkbar. Zum achten Mal überhaupt und zum vierten Mal in Serie zählen die Inline-Skaterhockeyspezialisten des LTV 61 auch diesmal wieder zu jenen acht Teams, die den Deutschen Meister ermitteln. 

Und dennoch ist das Erreichen der Vorschlussrunde, die die „Schotten“ am Samstag mit dem ersten Viertelfinale bei den Crash Eagles Kaarst (18 Uhr, Stadtparkhalle Kaarst) beginnen, diesmal „ein Bonus“, wie Trainer Stephan Mayer betont. Keine Frage, die Freude über den erneute Einzug in die Play-Offs, den die Highlander infolge einer veritablen Energie- und Charakterleistung und dem 8:5-Sieg gegen die Bissendorfer Panther, unter Dach und Fach brachten, war riesengroß. 

Als Tabellensiebter trifft man naturgemäß in den Play-Offs auf das nach 22 Vorrundenspielen zweitstärkste Team – und das waren die Crash Eagles Kaarst allemal. Das bekamen die Highlander bei der 4:14-Klatsche am vorletzten Spieltag selbst noch einmal zu spüren. Die „Adler“ befinden sich auf ihrem persönlichen Höhenflug, den sie nach neunjähriger Abstinenz nun auch in den Play-Offs fortsetzen wollen. Die Highlander sind klar in der Außenseiterrolle, nehmen diese aber auch an. Zwar kehren Goalie Jonas Mohr und Stürmer Robin Loecke (nach überstandener Brustwirbelverletzung) ins Aufgebot zurück, dafür müssen die Trainer Lang und Mayer aber auf den Niederländer Andri Salomonson und Mike Ortwein verzichten. Letzterer erlitt im Eishockey-Vorbereitungsspiel der Iserlohn Roosters einen Innenbandanriss und fällt damit wohl auch für den Rest der Saison aus. „Zweieinhalb bis drei Reihen werden wir dieses Mal aber haben.“

Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga, Viertelfinale: HC Merdingen - Sauerland Steel Bulls (Sonntag, 19 Uhr): "Panther“ gegen „Bullen“ zum dritten: Wenn der HC Merdingen morgen Abend um 19 Uhr die Sauerland Steel Bulls zum dritten Play-Off-Viertelfinale um den Erstliga-Aufstieg im Breisgau begrüßt, lautet das Motto: „Win or go home“. So jedenfalls betiteln die Schwarzwälder das dritte Aufeinandertreffen auf ihrer Facebook-Seite. Fakt ist, dass für den Verlierer die Saison 2016 beendet ist, während der Sieger weiterhin vom Aufstieg ins Oberhaus träumen darf. 

Siegte in beiden Spielen jeweils der Gastgeber, muss für die Steel Bulls morgen also ein Auswärtscoup her. Norbert Krause hat diesbezüglich „ein gutes Gefühl. Wir sind gut besetzt und haben die Fehler aus dem ersten Spiel noch einmal offen angesprochen“, hofft der SSB-„Chef“, mit einem Erfolgserlebnis das Halbfinalticket zu lösen. „Das wird kein Selbstläufer, das ist klar. Wir haben aber schon im Rückspiel gesehen, dass wir unsere Fehler abgestellt haben. Wir dürfen nicht zu offensiv agieren und nicht zu weit aufrücken, dann haben wir gute Karten“, resultierte für Krause die Vielzahl der zwölf Gegentreffer im ersten Duell aus Kontern. 

Im Breisgau können die Steel Bulls zwar wieder auf Goalie May setzen. Mit Routinier Tim Schmitz, Jan Rademacher und Jan Otto sowie Thorsten Schmidt fehlen dennoch erneut vier Kräfte.

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