Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Highlander feiern ersten Auswärtssieg

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Wieder auffälligster Highlander: Jiri Svejda.

Donaustauf - Die Highlander Lüdenscheid haben zum Auftakt ihrer Bayern-Tour gleich doppelt gepunktet: Beim IHC Atting behielt der Lüdenscheider Inline-Skaterhockeyerstligist 8:7 (4:3, 1:2, 2:2, 1:0) nach Penalty-Schießen die Oberhand.

Die „Schotten“ beendeten am Samstagabend in der Inlineanlage Donaustauf – dem Ausweichquartier des IHC – damit gleich zwei Serien: Mit dem Erfolg beim Aufsteiger beendeten die Simon-Schützlinge ihre Durststrecke in der Fremde und feierten ihren ersten Auswärtserfolg der noch jungen Saison, während sie dem stark gestarteten Bundesliga-Rückkehrer ganz nebenbei die erste Heimniederlage im sechsten Spiel beibrachten. 

Interessante Personalien hatten beide Teams zu bieten: Highlander-Trainer Robert Simon, der in Bayern auf ein Quintett verzichten muss, vertraute gegen Atting Neuzugang Sven Rotheuler im Tor. Für den IHC, der noch am Freitag die Trennung von Trainer Michael Dippold bekannt gegeben hatte, stürmte DEL-Profi Rene Röthke erstmals in dieser Saison. 

Die Frage, ob sich die Highlander am Ende gar über einen verlorenen Punkt hätten ärgern können, werden sich die Bergstädter angesichts des Erfolges im „Shoot-Out“ zurecht nicht mehr gestellt haben. Dicht dran an der Maximalausbeute von drei Zählern waren die „Schotten“ in Donaustauf aber allemal gewesen. Immer wieder gelang es den Bergstädtern, den Hausherren im richtigen Moment zuzusetzen, sie gar dreimal zumindest bis auf zwei Tore zu distanzieren (3:1, 5:3, 7:5). 

Neu-Nationalspieler Jiri Svejda tat sich dabei als dreifacher Torschütze hervor. Nachdem Hillmeier und Röthke im Schlussabschnitt jedoch zum 7:7 ausgeglichen hatten, das vermeintliche 8:7 durch Röthke aberkannt wurde und die Highlander die letzten drei Minuten in Unterzahl agieren mussten - Bruch musste wegen eines Bandenchecks für fünf Minuten auf die Strafbank - sprach Vieles für den Gastgeber. Aufopferungsvoll verteidigende Highlander retteten das Remis dann aber über die Zeit und durften nach den verwandelten Penaltys von Svejda und Loecke schließlich jubeln. 

Bereits am Sonntag geht es für die Highlander zum TV Augsburg. Die Fuggerstädter schossen sich am Samstagabend beim 10:4 gegen Spitzenreiter Bissendorf schon einmal warm. Außerdem entführte Kaarst beim 10:7 in Düsseldorf drei Punkte aus der Landeshauptstadt, die Samurai Iserlohn erklomm durch einen 19:8-Kantersieg gegen Neuling Kassel zumindest für eine Nacht die Tabellenspitze. 

Highlander-Tore: 1:1 (4.) Svejda, 1:2 (8.) Loecke, 1:3 (16.) Könning, 2:4 (29.) Bruch, 3:5 (27.) Svejda, 5:6 (43.) T. Tinz, 5:7 (45.) Svejda

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