Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Svejda entzaubert die Zauberer

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Auch Seuster (rechts) trug sich in die Torschützenliste ein.

Lüdenscheid - Es lässt sich gut an, das Doppel-Heimspiel-Wochenende für die Highlander in der 1. Bundesliga im Inline-Skaterhockey. Am Freitagabend setzten sich die Schützlinge von Carsten Lang und Stephan Mayer in der BGL-Halle gegen den starken Liga-Neuling Kassel Wizards 11:6 (4:3, 4:1, 3:2) durch und nahmen erfolgreich Revanche für das 3:5 im Hinspiel.

Zunächst sah es danach allerdings nicht aus. Jiri Svejda brauchte nach überstandener Verletzung zwar gerade einmal 26 Sekunden bis zu einem ersten Torerfolg. Danach aber gingen die Gastgeber die Dinge eine Spur zu lässig an. Kassel nutzte dies, hatte auch ein wenig Glück, dass der von einer Erkältung geschwächte Jonas Mohr im ersten Drittel noch nicht richtig auf dem Parkett war und bei den Gästetreffern Pate stand. Aus dem 1:0 wurde jedenfalls binnen zwölf Minuten ein 1:3 durch Hilgenberg, Kapitän Mecke und Timo Heinrich. Allerdings führte Kassel nur neun Sekunden lang 3:1. Noch in der 13. Minute sorgte Stein für den Anschluss. 

Guter Einstand: Andri Salomonson.

Nun waren die Schotten wieder da, kämpften sich in die Partie zurück. Vorbei war es mit dem Zauber der nordhessischen Zauberer. Bis zur Drittelpause drehten Seuster und der in seinem ersten Match für die Gastgeber direkt erfolgreiche Andri Salomonson das Spiel zum 4:3. Und auch im zweiten Drittel machten die Highlander dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Ortwein erhöhte nach Svejdas zweitem Assist des Tages auf 5:3. Das 5:4 in Unterzahl durch Valenti steckten die Gastgeber auch gut weg, vor allem deshalb, weil sie vor dem Tor effizienter waren. 

Durften zufrieden sein: Carsten Lang und Stephan Mayer (rechts).

Svejda zum 6:4, Bruch nach Svejda-Vorarbeit zum 7:4 und Svejda gar in Unterzahl (Otters auf der Strafbank) zum 8:4 – so war die Messe nach 36 Minuten bzw. spätestens zum Drittelende gelesen. Die Wizards hatten zwar Pfosten und Latte getroffen in der Zwischenzeit, doch ein wirklicher Trost war dies für den nur mit zehn Feldspielern angereisten Tabellennachbarn nicht. 

Im letzten Drittel schonten die Highlander sogar Jiri Svejda, brachten den Sieg aber trotzdem nach weiteren Treffern von Ortwein, Loecke und nochmals Salomonson zum 11:6 nach Hause. Andreas Nitsche

Highlander: Mohr, Klein (ab 56:16) – Otters, Svejda, Könning, Bruch, L. Tinz, Polter, Ortwein, Salomonson, Anlauf, Seuster, Loecke, Stein, Elzner, Heckmann
Wizards: Kempf, Morton (an 40:01) – Mecke, Liebringshausen, Unger, Christ, Rabe, T. Heinrich, S. Heinrich, Frölich, Valenti, Hilgenberg
Schiedsrichter: Florian Klytta und Nico Pottgießer (beide Oberhausen)
Tore: 1:0 (0:26) Svejda (Otters), 1:1 (5:56) Hilgenberg (Mecke), 1:2 (8:33) Mecke (Hilgenberg), 1:3 (12:45) T. Heinrich, 2:3 (12:54) Stein (Mohr), 3:3 (15:38) Seuster (Svejda), 4:3 (16:47) Salomonson (Loecke), 5:3 (20:59) Ortwein (Svejda), 5:4 (23:22) Valenti (Mecke), 6:4 (26:01) Svejda (Otters), 7:4 (33:13) Bruch (Svejda), 8:4 (35:34) Svejda, 9:4 (40:46) Ortwein, 10:4 (45:01) Loecke (Elzner), 10:5 (50:06) Valenti (S. Heinrich), 11:5 (53:13) Salomonson (Könning), 11:6 (55:05) Valenti (Mecke)
Strafminuten: Highlander 6, Wizards 2

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