Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Heim-Doppelschlag für Highlander

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Hofft mit den Highlandern auf die Wende: André Bruch.

Lüdenscheid - Ab Samstag gilt’s: In fünf Heimspielen in Serie wollen und müssen die Highlander Lüdenscheid den bedrohlichen Abwärtstrend der vergangenen Wochen stoppen und die nötigen Zähler im zähen Abstiegskampf der 1. Bundesliga holen.

Daher ist schon dieses Wochenende für die Truppe des Trainergespanns Lang/Mayer ein ungemein wichtiges, wenn am Samstag die Düsseldorf Rams (18 Uhr) und am Sonntag die Duisburg Ducks (15 Uhr) in der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums ihre Visitenkarte abgeben. 

„Das Wochenende ist schon eines der wichtigsten“, betont Stephan Mayer in Anbetracht der prekären Lage. „Wir wollen dennoch beide Begegnungen gewinnen, auch wenn es schwer wird.“ Das Bundesliga-Schlusslicht hat derzeit noch die schlechtesten Karten im Keller, zumal die Konkurrenz in den vergangenen Wochen fleißig punktete. Als Gewinner der letzten Spiele gingen die Duisburg Ducks hervor. Die in vielen Teilen umgebaute Mannschaft von Trainer Sven Fydrich hat sich nach einem katastrophalen Saisonstart inzwischen auf Rang sieben vorgearbeitet. 

„Die haben einen Lauf“, weiß auch Mayer. Da auch die Düsseldorf Rams ihre Negativserie mit vier Niederlagen in Folge zuletzt gestoppt haben und die „Widder“ aus der Landeshauptstadt mit Selbstvertrauen ins Sauerland reise, steht den Highlandern auch gegen die jungen und zudem hochveranlagten Rheinländer heute schon eine schwierige Aufgabe bevor. 

„Wir müssen einfach und breit spielen“, gibt Mayer die Marschroute vor, „und hinten sicher stehen. Das hat in Bissendorf schon ganz funktioniert“, lag das Manko bei der 4:6-Niederlage in der Wedemark vor einer Woche eher im Torabschluss. Personell können die beiden Neu-Coaches aus dem Vollen schöpfen. Sven Rotheuler ersetzt Julian Klein als Back-Up-Goalie, Marc Polter kehrt nach abgesessener gelb-rot-Sperre zurück, Matti Stein und Tim Dominik Seuster sind ebenfalls wieder mit an Bord. Unterdessen steht eine Entscheidung über die Dauer der Sperre für Robin Loecke nach dessen Roter Karte im Uedesheim-Spiel noch immer aus. Die grundsätzliche Sperrzeit von drei Spielen hätte der „Schotten“-Stürmer mit Ablauf der beiden Wochenend-Partien schon verbüßt.

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