Inline-Skaterhockey

Schotten-Jubel über Play-Off-Einzug

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Freude über den Play-Off-Einzug: Carsten Lang (rechts) und Stephan Mayer.

Lüdenscheid - Carsten Lang und Stephan Mayer strahlten, die Spieler tanzten zu den Klängen von „Humba täterä“, obendrein posierten sie mit einer Gruppe von Kindern, die anlässlich eines Kindergeburtstages den Weg ins BGL gefunden hatten und angesichts der mauen Zuschauerzahlen zu den lautesten Unterstützern avanciert waren: Keine Frage, der 11:8-Sieg gegen die Bissendorfer Panther, mit dem die Highlander einmal mehr den Einzug in die Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft perfekt machten, war ein ganz besonderer gewesen.

„Wir haben die Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz übernommen und sind jetzt Siebter. Das ist etwas ganz Besonderes“, blickte Coach Lang stolz auf das Geleistete zurück. Ausgerechnet beim Gastspiel in Bissendorf hatten Lang und Mayer ihr Comeback an der Trainerbande der „Schotten“ gegeben. Seitdem holten die Bergstädter in elf Spielen 21 ihrer insgesamt 31 Punkte – jeder war im Kampf um die Play-Offs letztlich so wichtig.

 Denn auch wenn es die erhoffte Schützenhilfe des TV Augsburg gegen den IHC Atting gab und die Highlander auch im Falle einer Niederlage die Play-Offs erreicht hätten, wollte sie es aus eigener Kraft schaffen. Das merkte man in jedem Drittel, ganz besonders in jenem dritten Abschnitt, als die Highlander einen 6:8-Rückstand mit fünf Toren noch umbogen. „So etwas gelingt nur, wenn man Spaß an der Sache hat“, betonte Lang, der seinem Mini-Aufgebot einen „fast perfekten Auftritt“ bescheinigte. 

Mit nur sieben gesunden Feldspielern boten die Highlander eine tolle Energieleistung, „die Jungs haben so gespielt, wie besprochen“, so Lang mit seinem Verweis auf die eher verhaltene, aber höchst effiziente Startphase, aus der eine 3:0-Führung entsprang. In der Folge hatten nicht nur aus Highlander-Sicht die Referees großen Anteil, dass das Spiel ein wenig aus den Fugen geriet. 

Nur nicht den Kopf verlieren – diese Botschaft wollte Lang seinen Spielern in diesen Phasen vermitteln, „da war es wichtig, dass wir im Spiel geblieben sind.“ Mit Erfolg, wie sich herausstellen sollte. Nun warten die Crash Eagles Kaarst in den Play-Offs, mit denen die Highlander nach dem 4:14-Debakel vor eineinhalb Wochen noch ein Hühnchen zu rupfen haben. 

Die Play-Offs im Überblick:
SHC Rockets Essen – Bissendorfer Panther
Crash Eagles Kaarst – Highlander Lüdenscheid
HC Köln-West – Duisburg Ducks
Samurai Iserlohn – TV Augsburg

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