Inline-Skaterhockey, 2. Bundesliga

SSB-Gastspiel beim starken Aufsteiger

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Auf Keeper Sebastian May könnte in Oberhausen viel Arbeit zukommen.

Lüdenscheid - Das Primärziel ist erreicht, wie schon 2015 haben die Sauerland Steel Bulls vorzeitig das Ticket für die Play-Offs um den Aufstieg in die 1. Bundesliga im Inline-Skaterhockey gelöst. In den verbleibenden drei Spielen will der Zweitligist nun „noch so viele Punkte holen wie möglich“, gibt SSB-„Chef“ Norbert Krause vor.

Den Anfang können die „Bullen“ am Sonntag machen, wenn es beim starken Aufsteiger Miners Oberhausen zum Spitzenspiel – Dritter gegen Zweiter – kommt. Auf ein Taktieren können sich die Steel Bulls in diesem Jahr nicht einlassen, wenn es darum geht, gegen welchen Süd-Staffelgegner das Play-Off-Viertelfinale bestritten wird. Zu ausgeglichen präsentiert sich derzeit noch die Süd-Gruppe, welche Teams in welcher Reihenfolge dort das Rennen machen, kann aktuell nicht annähernd eingeschätzt werden. 

Aber: Platz zwei, der zum Heimrecht berechtigt, möchten die Sauerländer natürlich gerne verteidigen. Das müssen die Akteure um Spielertrainer Sascha Jacobs u.a. am Wochenende und am 23. Juli gegen den Fusionsklub aus Oberhausen erst einmal schaffen. Die Miners wurden wegen ihres mit erstliga- und nationalmannschafts-erfahrenen Spielern gespickten Kaders schon vor der Saison als heißester Aufstiegskandidat eingestuft, kassierten in ihren sieben Saisonspielen allerdings schon zwei Dämpfer. Ein Selbstläufer wird der angestrebte Durchmarsch der Schneider, Lenz, Nimako, Kreuzmann & Co also nicht. 

Und da wollen die Steel Bulls ansetzen. „Man weiß nicht, in welcher Konstellation die zusammenspielen, daher können die auch noch nicht vollends eingespielt sein“, begründet Norbert Krause leise Hoffnungen auf einen Auswärtscoup. Bis auf den aus Menden gekommenen Neuzugang Marcel Aderhold, der noch seine Wechselsperre abbrummt, gab es für Spielertrainer Jacobs bis gestern keine Absagen. 

Auch Jan Rademacher, der im Derby gegen die Mambas einen Schlag auf das Knie erhielt, hat sich fit gemeldet. Und zumindest im Rückspiel am 23. Juli kann es gegen die Miners Oberhausen zum Wiedersehen mit Robert Eefting kommen, den es wegen des kürzeren Anfahrtsweges bekanntlich zum Ligakonkurrenten verschlagen hat.

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