Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Das erste Derby für die Highlander

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Fehlt in Iserlohn: Robin Loecke.

Lüdenscheid - Derbyzeit für die Highlander des LTV 61 in der 1. Bundesliga im Inline-Skaterhockey: Nach fünfwöchiger Sommerpause kehren die „Schotten“ am späten Sonntagnachmittag aufs Parkett zurück und leiten ausgerechnet beim Kreisrivalen Samurai Iserlohn endgültig den Schlussspurt der Hauptrunde ein (17 Uhr).

Mit einem Sieg im letztjährigen „Ausweichquartier“, der Iserlohner Heidehalle, können die Schützlinge von Stephan Mayer und Carsten Lang nicht nur einen riesigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen, sondern weiter ihre Chance auf den Play-Off-Einzug wahren. Oberste Priorität des Tabellenneunten genießt aber die Sicherung der Klasse. Fünf Spiele vor Schluss – zwei Heim- und drei Auswärtsspiele – haben die Highlander fünf Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang.

„Drei Punkte brauchen wir noch“, rechnet Highlander-Trainer Stephan Mayer vor und ordnet dem Gastspiel beim Vorletzten in Düsseldorf am 3. September die größte Bedeutung zu. Mit einem Erfolg im Nordkreis morgen könnten sich die Highlander also bereits einiger Sorgen entledigen und den Angriff auf die Play-Off-Plätze präzisieren. Dabei treffen die Bergstädter auf einen angeschlagenen Rivalen. Die Waldstädter gewannen vor dem Freitag-Gastspiel in Kassel nur eines ihrer letzten fünf Spiele, verloren zuletzt sogar dreimal in Serie. „Da kann gerne noch eins zukommen“, zwinkert Highlander-Coach Stephan Mayer, der in Anbetracht der Sommerpause jedoch vermutet, „dass wir ein paar Minuten benötigen werden, um wieder zueinander zu finden“, sagt der Essener, obwohl das Team mit Ausnahme einiger Urlauber einmal wöchentlich in der Iserlohner Zöpnek-Halle trainierte. Die Mendener Mambas dienten quasi als Sparringspartner. 

„Wir waren also nicht untätig“, sagt Mayer, der die Samurai dennoch als eingespielter erwartet. Zu den Ausfällen Robin Loecke und Tim Dominik Seuster gesellten sich bis gestern keine dazu, so dass die Highlander zumindest personell das erste Derby der Saison (Rückspiel steigt am 2. September) fast komplett angehen. Ohnehin haben die Svejda, Bruch & Co. mit dem Kreisnachbarn noch eine Rechnung zu begleichen, bezogen die Highlander in den letzten Aufeinandertreffen in den beiden Play-Off-Viertelfinals doch zwei ziemlich derbe Schlappen (4:13, 3:14) und dürften deshalb besonders motiviert sein.

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