Highlander wollen über Spaß zum Erfolg

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Gutes Omen? Jiri Svejda (links) knackte in der Vorsaison in Bissendorf die 100-Punkte-Marke.

Lüdenscheid - Alle Uhren auf Anfang: Nach nur zehn Punkten aus elf Spielen und dem Rücktritt von  Trainer Robert Simon soll für die Highlander mit den neuen Trainern Carsten Lang und Stephan Mayer am Sonntag bei den Bissendorfer Panthern zum Start in die zweite Halbserie der Erfolg zurückkehren.

Erstes Bully in der Wedemark-Halle ist um 16.30 Uhr. Die vergangenen beiden Wochen standen beim heimischen Inline-SkaterhockeyErstligisten ganz im Zeichen des Trainerwechsels. Einer ging, zwei neue kamen – die aber müssen sich gar nicht erst neu eingewöhnen in diesen turbulenten Tagen bei den „Schotten“, kennen das Team nämlich ganz genau.

Der Primärauftrag an das neue Trainerduo ist deutlich formuliert: Lang und Mayer sollen das Team nach zuletzt nur vier Zählern aus sieben Spielen schnellstmöglich aus der Abstiegszone führen. Lediglich ein einziges Pünktchen trennt die Highlander aktuell vom Tabellenende. Die vier Teams dahinter haben obendrein ein oder gar zwei Partien weniger absolviert, Kassel und Duisburg (in Bissendorf) haben bereits heute die Gelegenheit, an den Lüdenscheidern vorbeizuziehen. Keine Frage, die Tabellensituation ist in diesen Tagen eine prekäre. „Wir können nur versuchen zu helfen“, wollen sich Lang und Mayer aber nicht allzu viel Druck aufladen.

Spaß soll im Vordergrund stehen

Ihr erstes Augenmerk gilt dabei der Stimmung. Der Spaß, der dem Team zuletzt offensichtlich ein wenig abhandengekommen war, „soll wieder im Vordergrund stehen. Es ist nur Hobby.“ Deshalb sind es auch schon die kleinen Mutmacher, die angesichts der brenzligen Lage für Lichtblicke im Highlander-Lager sorgen. Während sich Lüdenscheid und Bissendorf morgen schon zum insgesamt 21. Mal (!) seit dem Aufstieg der Highlander in die 1. Bundesliga gegenüberstehen, gingen die „Schotten“ seit 2010 in der Wedemark besonders gern auf Punktejagd, feierten in den letzten sechs Gastspielen immerhin vier Siege, zuletzt sogar zweimal in Folge (7:6, 9:7). In besonders guter Erinnerung wird auch Jiri Svejda die Wedemark-Halle haben, knackte er hier vor einem Jahr die 100 Punkte-Marke. „Auch solche Kleinigkeiten“, sagt Stephan Mayer, „können entscheidend sein.“

Grund genug also, den Kampf beim einzigen niedersächsischen Vertreter der Liga optimistisch anzugehen und Selbstvertrauen für den dann folgenden Heimmarathon (fünf Heimspiele in Serie) zu tanken, um sich frühzeitig aller Sorgen zu entledigen. Von der Personalsituation konnte sich das Trainerduo erst am Freitagabend ein Bild machen. Fehlen werden in jedem Fall die gesperrten Loecke und Polter.

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