Inline-Skaterhockey

"Big Points" für Highlander und SSB

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Die Steel Bulls besiegten den Primus aus Krefeld 9:7.

Lüdenscheid/Iserlohn - Erfolgreicher Samstagabend für die beiden Lüdenscheider Inline-Skaterhockey-Bundesligisten: Die Highlander Lüdenscheid schossen sich beim 12:2 (4:0, 6:1, 2:1)-Kantersieg im Kellerduell der 1. Bundesliga gegen die Düsseldorf Rams den Frust der vergangenen Wochen von der Seele, in der 2. Bundesliga, Gruppe Nord, zwangen die Sauerland Steel Bulls den Tabellenführer Crefelder SC verdient mit 9:7 (4:3, 4:2, 1:2)-Toren in die Knie.

Drei Tore in den ersten zehn Minuten bereiteten für die Highlander in der BGL-Halle den Nährboden für den ersten „Dreier“ seit neun Spielen, mit dem das Mayer/Lang-Team nicht nur die „rote Laterne“ zumindest über Nacht an die Uedesheim Chiefs weiterreichten, sondern der die „Schotten“ vorübergehend auch auf einen Nicht-Abstiegsplatz beförderte. Angeführt vom sechsfachen Torschützen Jiri Svejda spielten sich die Highlander in einen „Flow“ (O-Ton Trainer Stephan Mayer), und auch die Defensive der Bergstädter stand sattelfest, musste Nationalgoalie Mohr nur zweimal hinter sich greifen.

Bereits am Sonntag geht es für die Highlander mit dem Heimspiel gegen die Duisburg Ducks (15 Uhr) weiter. Mit der Partie gegen die „Enten“ aus dem Revier wird dann auch Robin Loecke seine Rotsperre verbüßt haben. Am späten Freitagnachmittag wurde das Strafmaß für die im Gastspiel bei den Uedesheim Chiefs erlittene Rote Karte von drei Spielen bekannt gegeben.

Highlander-Tore: Svejda (6), Bruch (2), Könning (2), Seuster, Elzner

Steel Bulls taktisch und kämpferisch überragend

Mit einer vor allem taktischen und kämpferischen Klasseleistung zogen die Sauerland Steel Bulls dem Nord-Zweitligaprimus aus Krefeld am Abend den Zahn. Die Samt- und Seidenstädter zeigten zwar die bessere Spielanlage, kamen gegen die gut gestaffelte „Bullen“-Verteidigung kaum zu klaren Abschlüssen oder scheiterten am von Drittel zu Drittel stärker werdenden May. Von Anfang an entwickelte sich ein ganz enges Spiel, das von seiner Spannung lebte und in dem die Bergstädter in der Iserlohner Zöpnek-Halle im Mittelabschnitt entscheidend auf 8:5 davonzogen. 

Im letzten Drittel forderte der hohe Einsatz in den Zweikämpfen zwar seinen Tribut, Krefeld übernahm vollends die Kontrolle, kam nach dem 7:8 in Minute 47 aber auch in den verbleibenden 13 Minuten kaum mehr durch. Prince machte mit dem Empty-net-Goal fünf Sekunden vor Schluss den Sack zu.

Dank der 6:16-Niederlage der Mendener Mambas bei den Buffalos Berlin haben die Steel Bulls mit dem Erfolg gegen den Klassenprimus einen ganz wichtigen Schritt Richtung Aufstiegs-Play-Offs gemacht.

SSB-Tore: Jacobs (3), Prince (2), Furda, Buchwitz, Reinke

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