Ingolstadt und Mannheim zu Gast am Seilersee

Ein Heimspiel-Doppelpack für die Iserlohn Roosters

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Nach dem Sieg gegen die DEG bekommen es die Roosters am Wochenende mit zwei DEL-Schwergewichten zu tun.

Iserlohn - Verwöhnt vom eigenen Spielplan sind die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga in diesem Monat nicht. Von fünf Partien bestreiten die Sauerländer vier daheim. Und das in Tagen, in denen der Eishockeysport noch nicht zu den absoluten Topfavoriten der Freizeitgestaltung gehört.

Zwar konnte sich der Klub vom Seilersee an den ersten beiden Spieltagen noch nicht beschweren, an diesem Wochenende erwischt es die Blau-Weißen aber gleich doppelt hart. Zwei Spiele innerhalb von weniger als 48 Stunden bestreiten die Sauerländer daheim, beide gegen absolute Topfavoriten auf die Deutsche Meisterschaft.

Wiedersehen mit dem Playoff-Rivalen

Dabei kommt insbesondere dem Duell am Freitagabend eine ganz besondere Brisanz zu: Um 19.30 Uhr empfängt das Team von Cheftrainer Jari Pasanen den letztjährigen Playoff-Rivalen aus Ingolstadt am Seilersee – die Mannschaft, gegen die man nach sieben Spielen die Segel streichen musste und eben nicht den Traum vom Halbfinale realisieren konnte. „Das alles war in der vergangenen Saison, das habe ich längst vergessen. Die haben eine neue Mannschaft – und wir auch“, sagt der finnische Coach und weiß genau, dass seine Spieler das anders denken.

"Ein besonderes Spiel"

„Ja, aber natürlich ist das ein besonderes Spiel. Ich will nicht sagen, dass es Rechnungen zu begleichen gilt, aber spannend ist das allemal“, meint Stürmer Chad Bassen. Nur die Tabelle verheißt etwas anderes. Mit nur drei Punkten auf der Habenseite rangieren die Panther sogar hinter den Roosters, obwohl sie bereits eine Partie mehr absolviert haben.

Für die Ingolstädter wird die Partie ohnehin der Auftakt in eine stressige Woche sein, steht nach zwei Ligaspielen die Champions Hockey League (CHL) mit einem Match im schwedischen Göteburg am Dienstag auf dem Programm.

Intensives Videostudium

Die Roosters selbst gehen gelassen in die Aufgabe, sind mit der bisherigen Ausbeute von zwei Siegen aus drei Spielen nicht unzufrieden. „Wir haben in dieser Woche sehr intensiv unser Videostudium betrieben, geschaut, was wir gegen Düsseldorf gut und was wir schlecht gemacht haben“, sagt Pasanen.

Orendorz rutscht wieder in den Kader

Umstellungen in seiner Mannschaft wird es geben. Marko Friedrich und Cody Sylvester tauschen in ihrer Reihe die Plätze. Dieter Orendorz rutscht nach überstandener Verletzung wieder in den Kader. Im Tor setzt Pasanen zum ersten Mal auf Chat Pickard.

Der amtierende Meister kommt Sonntag

Welcher Keeper am Sonntag (14.30 Uhr) im Heimspiel gegen die Adler Mannheim aufläuft, hat Pasanen dagegen noch nicht entschieden. Gegen den amtierenden Deutschen Meister sind die Roosters seit nunmehr vier Spielzeiten zwar nicht ungeschlagen, haben aber auch im Fall einer Niederlage mindestens einen Punkt am Seilersee behalten.

Mannheim muss auf Goc verzichten

Die Zuschauer müssen in dieser Partie noch auf Rückkehrer Marcel Goc verzichten. Der ehemalige NHL-Stürmer hat sich verletzt, wird Adler-Trainer Greg Ireland deshalb genauso wie Kink und Reul fehlen.

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