Erste Auswärtszähler auf Wunschzettel

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Nach den Hinspielsiegen hoffen die Highlander Maximilian Jung und Jonas Mohr in Atting und Augsburg auf die ersten Auswärtszähler.

Lüdenscheid - Gefühlt steckt die Erstliga-Saison 2016 der Inline-Skaterhockeycracks noch in den Kinderschuhen. Die Highlander Lüdenscheid tasten sich dabei eher gemächlich an die neue Runde heran, nach den ersten fünf Partien der Serie drückt bei den „Schotten“ auswärts noch der Schuh. Nächste Gelegenheit zum Richtungswechsel haben die Highlander am Wochenende, wenn die Simon-Schützlinge auf Bayern-Tour gehen und erst am Samstag beim IHC Atting in der Inline-Anlage Donaustauf (17.30 Uhr) gastieren, am Sonntag dann 160 km südwestlich entfernt beim Problem geplagten TV Augsburg aufs Parkett rollen (15 Uhr, TVA-Arena).

Der Schwierigkeitsgrad dieses Auftrags zum Auftakt einer veritablen „Mammutwoche“ (vier Spiele in acht Tagen) ist immens, auch wenn die Formkurve der beiden Kontrahenten entweder zuletzt nach unten (Atting) oder erst noch gar nicht richtig nach oben zeigte (Augsburg). Vor allem vor dem Überraschungsaufsteiger Atting sind die Highlander trotz des 11:8-Hinspielsiegs vor gut drei Wochen gewarnt.

Seine fünf Heimspiele im Ausweichquartier in Donaustauf hat der IHC allesamt gewonnen und selbst bei den zuletzt drei Niederlagen in Serie stand der Tabellenzweite bis auf das Spiel in Bissendorf nie chancenlos da. Mit Thomas Bauer, Tim Bernhard (beide fehlten im Hinspiel) und Kapitän Fabian Hillmeier, die zusammen schon 59 Torbeteiligungen aufweisen, verfügt Atting über ein gefährliches Trio, auf das die Highlander-Defensive immer zumindest ein Auge haben sollte.

Und der TV Augsburg? Trotz des 8:6-Auswärtscoups bei den Duisburg Ducks vor zwei Wochen kommt das Topteam der vergangenen Jahre nur schwerlich aus den Startlöchern. Schon fünf Niederlagen stehen für die Fuggerstädter zu Buche, darunter das 6:10 bei den Highlandern. Wenn die Bergstädter morgen genauso giftig zu Werke gehen wie im Hinspiel, dürfen sich die Bergstädter durchaus Hoffnungen machen, Zählbares in die Bergstadt zu importieren.

Noch Neuland fürTrainer Robert Simon 

Trainer Robert Simon betritt in Bayern „Neuland“, kennt Hallen und Flächen noch nicht, sagt aber: „Auswärts ist es ohnehin immer schwieriger. Verkaufen wollen wir uns trotzdem so teuer wie möglich.“ Seit der schmerzlichen Niederlage in Duisburg haben die Highlander weiter fleißig trainiert, „jetzt muss sich so langsam zeigen, dass wir in der Lage sind, den einen oder anderen zu ärgern“, sagt der Iserlohner zwar einigermaßen ambitioniert, stapelt aber in Anbetracht des personellen Engpasses weiter tief: Mit Elzner (Nachtschicht), Otters (Rippenprellung), Hassel (Infektion am Arm), Stein (beruflich) und dem jungen Anlauf (erkrankt) bricht dem Coach gleich ein Quintett weg, dafür bestreitet André Bruch nach einigermaßen auskurierter Zehenverletzung seine Saisonspiele zwei und drei. Seinen Einstand im Highlander-Dress feiert zudem Neu-Goalie Sven Rotheuler, der in Bayern Back-Up Klein ersetzt und womöglich erste Einsatzminuten erhält. Highlander: Mohr, Rotheuler – Jung, Ortwein, Könning, L. Tinz, Nördershäuser, – Svejda, Heckmann, T. Tinz, Seuster, Mrzyk, Bruch, Loecke

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