Highlander am Donnerstag zum Meister nach Essen

„Jungs, lasst es uns anpacken.“ Auf Trainer Robert Simon und die Highlander warten mit dem Deutschen Meister Rockets Essen und Vizemeister HC Köln-West zwei ganz schwere Aufgaben.

Lüdenscheid - Viel Zeit, die ersten errungenen Auswärtszähler zu feiern, hatte Inline-Skaterhockey-Bundesligist Highlander Lüdenscheid gewiss nicht. Zum einen, da Montag der Beginn der neuen Arbeitswoche anstand. Zum anderen aber auch, da der Fokus bereits auf die nächsten Aufgaben gerichtet ist, die sich am Donnerstag und Samstag vor den „Schotten“ auftürmen.

Dabei könnte der Simon-Truppe durchaus ein wenig „Finalluft“ um die Nase wehen, wenn der heimische Erstligist erst heute beim amtierenden Meister und Europapokalsieger SHC Rockets Essen gastiert (18 Uhr, Wohnbau-Hockey-Arena), sich dann schon am Samstag gegen Vize-Meister Köln-West dem Lüdenscheider Publikum zum zweiten Mal in dieser Spielzeit präsentiert (18 Uhr, Sporthalle des BGL).

Highlander-Trainer Robert Simon war voll des Lobes für seinen 14-Mann-Kader, der am Wochenende Reisestrapazen und heimstarken Bayern trotzte und die ersten drei Auswärtszähler der Spielzeit einsackte. Der Blick auf die noch sehr asymmetrische Tabelle belegt jedoch die Wichtigkeit dieser Drei-Punkte-Ausbeute im Hinblick auf den Kampf um die Play-Off-Tickets. Mit neun Zählern nach sieben Spielen und damit fast einem Drittel der Saison haben die Highlander genauso viele Punkte eingeheimst wie vor einem Jahr, 2014 waren es derweil schon deren 15.

In dieser Spielzeit war das Auftaktprogramm für die Bergstädter aber durchaus auch ein straffes – nun wartet auch noch der Double-Gewinner des Vorjahres auf die „Schotten“. „Das wird schwer, keine Frage. Das ist schon ein ganz anderes Niveau“, befindet auch Simon. Nach zwei Niederlagen in den ersten drei Spielen ist der Meister aus dem „Pott“ auch schon wieder in der Spur und pirscht sich an die Tabellenspitze heran. Wettbewerbsübergreifend feierte der Tabellendritte und Pokalachtelfinalist in den letzten fünf Spielen fünf Siege. Das Team ist eingespielt, der Kader zusammengeblieben; und mit Goalie Jonas Mende und Marco Hellwig haben die Rockets zu Saisonbeginn personell noch einmal exzellent „nachgefasst“. Keine Frage, dass die Highlander am Donnerstag als Außenseiter ins Rennen gehen, zumal der letzte Sieg in der Wellblechhalle an der Helmut-Rahn-Sportanlage schon drei Jahre zurückliegt.

Sein Team muss Trainer Robert Simon einmal mehr umbauen. Fragezeichen stehen hinter Stein und einem möglichen Comeback von Otters, auch der Einsatz von Nördershäuser entscheidet sich kurzfristig. Timo Tinz fällt nach seiner herausgesprungenen Kniescheibe garantiert aus. Für den in Bayern starken Debütanten Rotheuler (Bereitschaftsdienst) kehrt Jonas Mohr zwischen die Pfosten zurück, trifft im Duell mit Namensvetter Mende auf seinen besten Freund und Nationalmannschaftskollegen. - tim

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