Handball, 3. Liga West

SGSH: 32:28-Erfolg gegen Sundwig

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Natko Merhar, der hier Fabian Hecker enteilt, traf gegen Sundwig viermal.

Schalksmühle - Vierter Sieg im vierten Testspiel der Vorbereitung: Vor 130 Zuschauern an der Halveraner Mühlenstraße setzte sich Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver gegen den Oberligisten HTV Sundwig/Westig 32:28 (17:15) durch.

Einen Tag nach dem deutlichen, aber wenig überzeugenden 31:20-Sieg gegen den ASV Hamm II sah sich das Neff-Team am Sonntag mit deutlich mehr Gegenwehr gegenüber. "Es war das erste Spiel, was uns gerade auch für die Videoanalyse wirklich weiterbringt", freute sich Stefan Neff und attestierte seinem Team, obwohl das Ergebnis ein deutlich knapperes war, einen "Schritt nach vorne".

Einen Wermutstropfen brachte das Spiel derweil auch: Till Miekus verdrehte sich in der achten Spielminute bei seinem Gegenstoßtor ohne Gegnereinwirkung das Knie und schied verletzt aus. Nachdem das Knie zunächst nicht dick geworden war und Physiotherapeut Marvin Schreyer verhalten optimistisch schien, klagte Miekus nach Spielende über immer stärkere Schmerzen. Eine Diagnose der Verletzung des A-Jugend-Bundesliga-Akteurs aus Herdecke, der für die SGSH mit einem Zweitspielrecht aufläuft, steht derweil noch aus.

Zum Sportlichen: Wie gegen Hamm II legte die SGSH einen 3:0-Blitzstart hin, danach aber kämpfte sich der Gast aus dem Nordkreis mit einem starken Marvin Rosian und einer robusten 6:0-Abwehr immer besser in die Partie. Beim Gastgeber schloss vor allem Weßeling zu häufig unvorbereitet und erfolglos ab. Beim 12:12 glichen die Hemeraner sogar einmal kurz aus (24.). In Überzahl legten die Hausherren mit einem starken Luciano am Kreis aber wieder vier Tore vor, zur Pause hieß es 17:15.

Schied verletzt aus: Till Miekus.

Die zweite Hälfte war die spielerisch bessere. Nun schaffte es die SGSH, sehr effektiv gute Wurfsituationen für Lutz Weßeling zu bauen - und prompt war der gleich fünfmal in diesem Durchgang erfolgreich. Eng blieb es gleichwohl, auch deshalb, weil die Abwehr noch nicht wirklich überzeugte und auch Plessers im Tor keinen guten Tag erwischt hatte. "Mir fehlt es einfach noch, dass hinten einer für den anderen kämpft", sagte Neff später, "der Gegner kommt mir noch zu häufig ohne Körperkontakt zum Wurf..." 

Vorne lag die SGSH gleichwohl immer in Durchgang zwei, mal knapper (20:19), dann wieder deutlicher (27:22, 46.). Die Schützlinge von Ex-SGSH-Rechtsaußen Hendrik Ernst, die vor einer Woche noch den SGSH-Liga-Rivalen Ratingen deutlich besiegt hatten, steckten aber nie auf, kamen durch Patrick Huhns Paraden immer wieder heran. Selbst fünf Minuten vor dem Ende war beim 29:27 noch alles drin. Dann aber schnürten Luciano und Wardzinski (2) nach der Roten Karte gegen Henkels (3. Zeitstrafe den Sack zum 32:27 zu. 

Für die SGSH trafen gegen Sundwig Luciano (6), Mayer, Weßeling (beide 5), Merhar, Wardzinski (beide 4), Brüning (3/2), Polakovs, Müller (beide 2) und Miekus (1). Die HTV-Tore erzielten Rosian, C. Klein (beide 6), Schetters (6/2), Trost (3), Hecker, Henkels, M. Klein (alle 2) und Rosenbaum (1).

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