HSV Plettenberg/Werdohl trifft auf den SV Westerholt

+
In der Vorwoche zog sich HSV-Spielmacher Markus Winkelsträter im Training einen Kapselriss an der Wurfhand zu und wird damit laut Trainer Friedhelm Ziel mindestens drei Wochen ausfallen.

Werdohl - Zweimal war die HSV Plettenberg/Werdohl knapp dran, zweimal unterlag sie mit zwei Treffern. „Wir sind konkurrenzfähig“, stellt Trainer Friedhelm Ziel vor dem Heimspiel der Handball-Verbandsliga am Samstag (19 Uhr) in Böddinghausen gegen den SV Westerholt heraus. 

Anspruchsvoll ist das anstehende Duell aus zweierlei Sicht. Zum einen ist mit Markus Winkelsträter ein wichtiger Mann ausgefallen. Im Training der Vorwoche zog sich der Spielmacher und wichtige Baustein der Innenverteidigung einen Kapselriss an der Wurfhand zu. Ziel rechnet mit einer dreiwöchigen Pause. 

Zum anderen bieten die Westerholter in dieser Saison eine starke Mannschaft auf. Davon hat sich der HSV-Trainer einen Eindruck verschafft. „Westerholt hat in Senden beeindruckend aufgespielt. Sie haben einen auffälligen Spielmacher dazubekommen, der richtig Dampf macht und nutzen jede Chance zum Gegenstoß“, hat Ziel beobachtet. 

Größte Schwierigkeit wird sein, den Ausfall von Winkelsträter abzufangen. Zusammen mit Michel Lengelsen hat er dem Abwehrzentrum die nötige Stabilität verliehen. Bereits in Haltern zeigte sich, dass dieser Ausfall nicht von jetzt auf gleich zu kompensieren ist. „Trotzdem waren wir bis kurz vor Ende in Reichweite der Punkte“, relativiert der HSV-Trainer. 

Ob der ungarische Neuzugang Dávid Dénes am Samstag bereits spielberechtigt ist, kann Ziel nicht mit Sicherheit sagen. „Ich weiß nur, dass alles schnellstmöglich auf den Weg gebracht wurde“, erklärt der Coach, hofft, dass der variable Rückraumspieler schon am Samstag zum Kader gehört. „Training und Integration – alles gut“, fügt er hinzu, dass Dénes bei den Lennetalern angekommen scheint. 

Gegen Westerholt sollen die fünf Prozent, die zuletzt fehlten, erschlossen werden. Der Coach setzt bei der Abwehr an: Die Abstimmung, das offensive Agieren gegen wurfstarke Rückraumspieler und das Rücklaufverhalten – in allen Bereichen soll es einen Tick besser laufen. Auch Westerholt gründet sein Spiel auf eine solide Abwehr. „Wir müssen unsere Konzepte vorne auf den Punkt genau spielen und die Stärken des Gegners ganz gezielt bekämpfen. Dann haben wir eine Chance“, analysiert Ziel. 

Um die Trainingssituation zu verbessern, geht Ziel unkonventionelle Wege. Damit bei jedem Training Torhüter einer gewissen Klasse zwischen den Pfosten stehen, hat er Martin Gerstberger angesprochen. Der Keeper, der im Sommer von der HSV zur Sport Union Altena wechselte, hat seine Unterstützung zugesichert.

HSV: Meckel, Bergner – van der Hurk, Scheerer, Mühlbauer, Traumüller, de Liello, Kämper, Lengelsen, Sowa, Scheuermann, Esser, Dénes (?)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare