HSV-Fehlstart durch Niederlage gegen Westerholt besiegelt

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Auch wenn Pierre van der Hurk (links) und Oliver de Liello hier beherzt zupacken: Für HSV-Coach Ziel war die schwache Abwehrleistung ausschlaggebend für die Niederlage.

Plettenberg - Es lässt sich nicht mehr leugnen: Die HSV Plettenberg/Werdohl hat in der Handball-Verbandsliga einen Fehlstart hingelegt. In Plettenberg-Böddinghausen verlor die Sieben von Trainer Friedhelm Ziel am Samstag gegen den SV Westerholt mit 30:37 (15:17) auch das dritte Saisonspiel.

Unter dem Strich waren die Gäste einfach den entscheidenden Tick besser. Die HSV hatte zudem kurzfristig zusätzliche personelle Rückschläge zu verkraften: Dominic Scheerer verletzte sich im Training, Robin Esser konnte wegen eines in Halbzeit eins erlittenen Pferdekuss später nicht mehr eingesetzt werden.

Erstmals zum Einsatz kam bei den Lennetalern der ungarische Neuzugang Dávid Dénes, der einen insgesamt nervösen Einstand aufs Parkett legte und erkennbar noch Zeit benötigt, um sich in die Mannschaft einzugliedern.

Nach unterhaltsamer und temporeicher erster Hälfte lagen die Gastgeber über den 15:17-Pausenrückstand mit 23:26 zurück (45.), kamen dann wieder auf 26:26 heran. In der wichtigen Phase beging die HSV aber zu viele Fehler, verwarf Siebenmeter, verlor Bälle und kassierte Zeitstrafen. Beim 28:34 (56.) war die Messe gelesen.

Coach Ziel erklärte die Niederlage in einer ersten Reaktion mit der schwachen Abwehr. Bester Werfer bei der HSV war Pierre van der Hurk (7/1), beim SVW Trattner (7).

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