HSV Plettenberg/Werdohl empfängt HC TuRa Bergkamen

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In der vergangenen Saison machten Michel Lengelsen und seine Teamkollegen von der HSV Plettenberg/Werdohl in beiden Partien gegen Bergkamen einen guten Eindruck, auch wenn das Heimspiel am Riesei knapp verloren ging.

Werdohl - Eine neue Saison, ein altbekannter Gegner für die HSV Plettenberg/Werdohl: Am Samstag erwartet die Sieben von Trainer Friedhelm Ziel den HC TuRa Bergkamen zum Auftakt der Handball-Verbandsliga in der Sporthalle am Riesei (19 Uhr).

Altbekannt, aber aufgrund personeller Veränderungen stuft der HSV-Trainer den Gast trotzdem als Wundertüte ein. „Ich kann die Qualität der Zugänge nicht einschätzen“, sagt Ziel und muss sich mit Testspielergebnissen des Kontrahenten begnügen. Im Test gegen Volmetal, meint der HSV-Verantwortliche, habe Bergkamen ganz ordentlich gespielt. 

Fundierte Erkenntnisse werden aber erst die ersten Spielminuten am Samstag ergeben. Dann wird klar, ob HC-Spielertrainer Thomas Rycharski, langjähriger Profi beim Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen, erneut eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schickt. Bekannte Namen, die für Qualität beziehungsweise Wurfgewalt und Durchsetzungsvermögen bürgen, finden sich weiterhin im HC-Aufgebot. Terbeck ist so ein Begriff. Ein Rückraumlinker, der, wenn er mit Schwung kommt, kaum zu halten ist. 

In der Vorsaison lieferten die Plettenberger und Werdohler in beiden Begegnungen mit TuRa gute Leistungen ab. Am Riesei lag die HSV in der zweiten Halbzeit aussichtsreich in Führung, ehe sich der bis dahin stark haltende Marcel Kämmerer schwer verletzte und ausschied. Am Ende behielt Bergkamen knapp 34:32 die Oberhand. In Bergkamen revanchierte sich die HSV und sicherte sich beim 28:23 wichtige Punkte. 

In beiden Spielen bildete die Abwehr in Kombination mit den Torhütern die Basis. Das soll auch am Samstagabend beim Saisonstart der Fall sein. Mit der bisherigen Entwicklung scheint Ziel durchaus zufrieden. Seine Schützlinge beherrschen zwei Abwehrsysteme und haben ihr Offensivspiel den geänderten personellen Rahmenbedingungen erfolgreich angepasst. „Es darf sich nur niemand verletzen“, sagt Ziel, der weiß, wie dünn der Rückraum bestückt ist. 

Fast komplett startet die HSV in die Spielzeit. Lediglich Tobias Scharpe ist nach seiner langen Verletzungspause noch nicht wieder im Aufgebot. Berufliche Gründe haben die endgültige Rückkehr bisher verhindert. 

HSV: Meckel, Bergner – Scheerer, Esser, Lengelsen, de Liello, Winkelsträter, van der Hurk, Mühlbauer, Traumüller, Scheuermann, Kämper, Sowa

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