SG Schalksmühle-Halver

Premiere für Weßeling gegen Weßeling

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Fehlt gegen Emsdetten: Todor Ruskov (links).

Halver - Gleich zwei Testspiele warten am Wochenende auf Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver, wobei das erste von beiden eine Art Höhepunkt der Vorbereitung ist: Am Samstag um 19 Uhr ist in der Sporthalle an der Halveraner Mühlenstraße der Zweitligist TV Emsdetten zu Gast. Am Sonntag schließt sich um 17 Uhr ein Test gegen Eintracht Hagen II an.

„Der TV Emsdetten ist ein starker Zweitligist. Ich hoffe, dass dieser Gegner uns ganz klar unsere Grenzen aufzeigen wird“, sagt Trainer Stefan Neff, dem es weniger ums Ergebnis als vielmehr um Erkenntnisse und verwertbare Videosequenzen zur Arbeit an den eigenen Fehlern geht. 

Die Gäste aus dem Münsterland kommen mit einem internationalen Ensemble, das so langsam in Tritt zu kommen scheint. Am Mittwochabend gastierte der TVE beim neuen SGSH-Klassenrivalen Ahlener SG und gewann eindrucksvoll 34:17. Vorher hatte es gegen Hagen (24:28) und Nordhorn (24:27) allerdings auch schon zwei Testspiel-Niederlagen gegeben. Die Emsdettener, die in der Saison 2013/14 sogar ein Jahr in der 1. Bundesliga spielten, werden seit 2014 vom tschechischen Nationaltrainer Daniel Kubes trainiert. Zum Kader gehört auch Sven Weßeling, der schon häufiger als Zuschauer im Sauerland war. Er ist der jüngere Bruder von SGSH-Goalgetter Lutz Weßeling. „Für Lutz ist es ein besonderes Spiel gegen seinen Bruder und auch zum ersten Mal überhaupt gegen seinen Heimatverein TV Emsdetten“, sagt SGSH-Trainer Stefan Neff, „für den Rest aber ist es ein normaler Test.“ 

Trifft auf seinen Bruder Sven: Lutz Weßeling.

Was Neff gegen den TV Emsdetten erwartet, ist eine Standortbestimmung, mit einer speziellen Hoffnung. „Wir haben bisher in der Vorbereitung phasenweise spielerisch überzeugt und phasenweise kämpferisch“, sagt Neff, „ich hoffe gegen Emsdetten darauf, dass wir nun erstmals spielerische Qualität und den richtigen Kampfgeist gemeinsam aufs Parkett bekommen.“ 

Wenn dies gelingt, so wäre die Partie in der Tat ein guter Gradmesser für den SGSH-Leistungsstand. Verzichten wird die SGSH in dem wichtigen Test auf Todor Ruskov. Der Bulgare hat sich gegen Soest eine Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk zugezogen. „Wenn es ein Meisterschaftsspiel wäre, würde er spielen, aber wir wollen kein Risiko eingehen“, sagt Neff, dem ansonsten der komplette Kader – natürlich mit Ausnahme von Till Miekus – zur Verfügung stehen wird. 

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