SGSH testet gegen zwei weitere Oberligisten

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Mit Tests gegen zwei weitere Oberligisten starten Niklas Polakovs (links) und die SG Schalksmühle-Halver am Samstag in die „heiße Phase“ der Saisonvorbereitung.

Halver - Es war nicht ganz der Start, den sich Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver nach zwei Wochen ohne Mannschaftstraining vorgestellt hatte: Die Arbeiten an der Sporthalle Löh in Schalksmühle ziehen sich hin, und so stand den Schützlingen von Stefan Neff am Montag und Dienstag gar keine Halle zur Verfügung. Stattdessen war Lauftraining angesagt.

Auch die ersten beiden Testspiele der zweiten, „heißen“ Vorbereitungsphase sind von der Hallensituation beeinträchtigt: Sowohl die Partie am Samstag um 17 Uhr gegen den ASV Handball Hamm II als auch der Test am Sonntag um 16 Uhr gegen den HTV Sundwig/Westig finden nicht am Löh, sondern nun in der Sporthalle Mühlenstraße in Halver statt.

Zwei weitere Oberligisten warten also auf die SGSH. Der zweite davon aus Hemer ließ am Vorwochenende durch einen klaren Sieg gegen die allerdings arg ersatzgeschwächte SG Ratingen aufhorchen. Noch aus anderem Grund dürfte der Sundwig-Vergleich der attraktivere sein: Gegen das Team aus dem Nordkreis, das als Neuling in der Vorsaison Rang acht im westfälischen Oberhaus belegte, trifft die SGSH auf viele alte Bekannte – Trainer Hendrik Ernst spielte einst als Rechtsaußen am Löh. Mit Keeper Patrick Huhn (ehemals Linscheid) und Linkshänder-Youngster Fabian Hecker (ehemals SGSH Juniors) spielen zwei waschechte Schalksmühler im HTV-Team, dazu ist gerade jüngst mit Max Büchel der SGSH-Perspektiv-Spielmacher der Vorsaison ins Grohe-Forum gewechselt.

SGSH-Kader komplett

Der Oberliga-Vorjahreszehnte ASV Handball Hamm II am Samstag hat da weniger gemeinsame Vergangenheit mit der SGSH, wobei Hamms Trainer Tobias Mateina häufig als Spieler gegen die SGSH gespielt hat. Mateina allerdings wird am Samstag gar nicht dabei sein, sondern von seinem Co-Trainer vertreten.

Bei der SGSH sind zum Start der zweiten Vorbereitungsphase alle Mann an Bord. Dominik Formella (Fuß vertreten) und Maciej Dmytruszynski (Erkältung) leicht angeschlagen, der große Rest topfit. So hat Stefan Neff mit einem 16er-Kader die Qual der Wahl. Inhaltlich geht es dem Hagener nun darum, dass gerade offensiv die Dinge immer planvoller ablaufen sollen. „In den ersten Halleneinheiten geht es nun mehr um mannschafts-taktische Dinge, nicht mehr so sehr um die Individualschulung“, sagt Neff, „im Angriff soll nun mehr über Auftakthandlungen laufen. Wir haben neun Testspiele bis zum Start, um ein Spielkonzept zu entwickeln. Daran wollen wir direkt arbeiten, wobei allen klar sein muss, dass nach drei Einheiten sicher noch längst nicht passen kann und wird.“

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