Vier-Tore-Führung der HSG reicht nicht aus

Hagen-Dahl/Gummersbach - Eine Vier-Tore-Führung in der zweiten Halbzeit reichte nicht: Beim Landesliga-Absteiger TuS Volmetal II unterlag das ersatzgeschwächte Landesliga-Team der HSG Lüdenscheid am Samstag 21:22 (11:9), ließ dabei nach dem Geschmack von Trainer Volker Schnippering zu viele klare Chancen liegen. Die Landesliga-Frauen der HSG unterlagen am Wochenende nahezu zeitgleich beim Mittelrhein-Verbandsligisten TV Strombach 19:30 (9:13).

„Das war unnötig. Ich verliere nicht gern“, meinte Schnippering zu der Partie, in der seine Sieben nach 46 Minuten noch mit 18:14-Toren in Front gelegen hatte. Zu dem Vorsprung hatten nach einer ausgesprochen torarmen Anfangsphase vor allem Marcel Weigt und Phil Lausen beigetragen. Gemeinsam führten die beiden Rückraumspieler die Gäste am Volmewehr über 10:7 (29.) und 15:12 (40.) bis zum 18:14 eine knappe Viertelstunde vor Schluss.

Vorsprung der Schnippering-Sieben schmilzt dahin

Sechs Minuten später war der HSG-Vorsprung jedoch dahingeschmolzen, Seiner Sieben gelang noch das 19:18 und 20:19, doch kurz vor Schluss ging die Reserve des Drittligisten erstmals wieder in Führung und brachte den Sieg über die Zeit. Beste HSG-Werfer waren Lausen (9/1) und Weigt (6/1).

HSG-Frauen-Trainer Markus Heß bekannte nach der klaren Niederlage seiner Sieben: „Kämpferisch war das der beste Auftritt, den wir in der Vorbereitung hatten. Vor den Mädels ziehe ich den Hut.“

Die Bergstädterinnen waren in der Gummersbacher Eugen-Haas-Halle gleich doppelt vom Verletzungspech betroffen: Annika Gruhn passte nach 20 Minuten mit einer Bauchmuskelzerrung, Catalyn Ott wurde kurz vor der Halbzeit gefoult, konnte danach nur noch sporadisch aufs Parkett.

Heß-Team hat kaum Gelegenheiten zum Wechseln

Gegen die hart zur Sache gehenden Gastgeberinnen hatten die Lüdenscheiderinnen damit kaum noch Gelegenheiten zum Wechseln. Strombach setzte sich erst kurz vor der Pause erstmals etwas ab, zehn Minuten vor Schluss stand es 23:18, ehe die TVS-Reserve ausnutzte, dass die HSG einfach ausgepumpt war. Beste HSG-Werferinnen waren Michelle Pleuger (9) und Nina Lausen (6).

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