Neues Kapitel bei der SGSH

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Die Herdecker Youngster Dominik Spannekrebs (links) und Till Miekus – hier beim Sponsoren-Netzwerk-Treffenletzte Woche – waren beim Trainingsauftakt dabei, sollen nach der langen Aufstiegsrunde aber erst einmal ein bisschen Ruhe bekommen.

Schalksmühle - Das neue Kapitel, es ist bei der SG Schalksmühle-Halver seit Montagabend aufgeschlagen. Da nämlich startete der neue Trainer Stefan Neff mit dem neuen Kader des Handball-Drittligisten in die Vorbereitung zur neuen Saison. Die Spielzeit eins nach der Ära Mathias Grasediek.

„Ich bin jetzt einfach froh, dass es losgeht“, bekennt Neff. Die Pause war zwar gar nicht so lang. Andererseits weiß Neff seit November, dass es irgendwann losgehen würde am Löh, und brennt nun darauf, all’ das umzusetzen, was ihm mithin seit Monaten durch den Kopf geht. Der erste Trainingsabend ist dabei ein dreigeteilter. 60 Minuten Ansprache des neues Chefs. „Eine große Besprechung“, sagt der 29-jährige Hagener, „Trainingsinhalte, Trainingsplan – all’ das, was ich nun im Training erwarte.“

Danach 45 Minuten mit einem Kraft-Circuit-Training und Tempoläufen unter der Regie von Rouven Schirp. Zum Abschluss 50 Minuten Ballgewöhnung mit Neff. Lockerer Aufgalopp? Nun gut… „Ich bin sehr zufrieden“, sagt Neff, „für den jetzigen Zeitpunkt war der Zustand bei allen in Ordnung, aber es gibt natürlich noch viel zu tun.“ Alle – das sind an diesem Abend alle außer Maciej Dmytruszynski. Der weilt bei einem Trainer-A-Lizenz-Lehrgang in Polen. Aber Natko Merhar ist da und macht „gedämpft“ ein bisschen mit, Florian Diehl auch. Und die beiden A-Jugend-Youngster Till Miekus und Dominik Spannekrebs aus Herdecke. 15 Feldspieler, zwei Torhüter, zwei Trainer und der Sportliche Leiter Axel Vormann. Es ist voll am Löh. „Die beiden Youngster kriegen jetzt aber erst mal ein bisschen Pause“, sagt Neff über das Herdecke-Duo, „sie sollten die erste Einheit zum Kennenlernen mitmachen. Aber sie haben ja mit der Aufstiegsrunde gerade quasi eine halbe Saison gespielt.“ Und auch wenn die beiden nun brennen, ergänzt Neff: „Wir müssen sie da auch ein bisschen vor sich selbst schützen.“

Fünf freie Tage in fünf Trainingswochen

Der Rest hat keinen Welpenschutz, im Gegenteil: Die erste Trainingsphase dauert fünf Wochen und beinhaltet fünf freie Tage. Nicht viel. 31 Einheiten sind angesetzt – 18 mit dem Ball in der Halle, 13 im Bereich Athletik und Ausdauerläufe. Dazu kommen zwei Testspiele: am 30. Juni um 20.15 Uhr am Löh gegen Oberligist HSG Gevelsberg/Silschede und am 7. Juli um 20.15 Uhr am Löh gegen Neu-Oberligist OSC Dortmund. Und dann gibt es noch zwei Abende im Sinne des Teambuildings: Das EM-Spiel zwischen Polen und Deutschland wird man gemeinsam schauen. „Und den zweiten Abend soll die Mannschaft nach ihren Wünschen kreativ gestalten“, sagt Neff. Ziele der fünf Wochen: Neff nennt es, „die Basics abdecken und als Team zusammenwachsen“.

Lohn sind danach zwei Wochen Pause vom Mannschaftstraining, ehe die zweite Phase der Vorbereitung wartet, die gemeinhin die heiße heißt und für die bereits sieben Testspiele feststehen: daheim gegen den HTV Sundwig-Westig (31. Juli), den Zweitligisten TV Emsdetten (13. August), den VfL Eintracht Hagen II (14. August), die HSG Menden/Lendringsen (19. August) und den VfL Gladbeck (28. August). Dazu kommt ein Dreierturnier an der Stählerwiese mit Zweitligist TuS Ferndorf und dem hessischen Drittligisten TV Groß-Umstadt. Und danach wollen Neff und seine Schützlinge gerüstet sein für den Saisonauftakt mit den Spielen in Longerich, gegen Meister Leichlingen und in Krefeld. Ein Auftakt, der es in sich hat, kein schonendes Programm mit Rückenwind-Garantie. Neff nimmt es gelassen. „Man muss gegen jeden überall einmal spielen, die Liga ist insgesamt sehr stark“, sagt er, „und wenn man so einen Start gut hinbekommen würde, dann wäre dann doch noch besser fürs Selbstvertrauen…“

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