Handball-Landesliga

HSG: Männer siegen, Frauen verlieren

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Markus Heß war mit der Leistung der HSG-Frauen nicht zufrieden.

Das wichtigste waren die beiden Auswärtszähler für die Landesliga-Männer der HSG Lüdenscheid, von der Leistung beim 32:25 (17:13)-Erfolg beim TuS Wellinghofen in der Sporthalle Lieberfeld war HSG-Coach Volker Schnippering weit weniger angetan. „Wir haben ganz schwach gedeckt“, hatte er ein Übel für einen lange Zeit weitgehend offenen Spielverlauf bei den wahrlich nicht starken Hausherren ausgemacht. Zwei Zwei-Tore-Führungen (6:4, 10:8) in der Startphase konnte die HSG nicht halten, beim 10:10 hatte der Hausherr wieder ausgeglichen. Nach einer Auszeit zog die HSG bis zur Pause auf 17:13 davon. 

Doch Wellinghofen resignierte nicht, war beim 16:18 (35.) wieder auf Schlagdistanz heran, ehe Weichelt, Weigt und Lausen für scheinbar klare Verhältnisse sorgten. Doch erst nach dem 19:23 (45.) vom starken Buhl, der wieder über die rechte Deckungsseite der Lüdenscheider traf, fand die HSG den endgültigen Schlüssel zum Sieg. Gegen die nun auch kräftemäßig abbauende TuS-Sieben um Spielertrainer Christian Wojtek drückte die HSG noch einmal aufs Tempo und zog bis auf 21:30 davon. Der Rest war Formsache.

Weniger erfolgreich waren die Landesliga-Frauen der HSG: Trainer Markus Heß sprach von einer verdienten Niederlage. „Die Sprockhövelerinnen haben es einfach mehr gewollt“, erkannte der Trainer der Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid nach der sonntäglichen 26:31 (11:12)-Niederlage im Auswärtsspiel in der Kreissporthalle Haßlinghausen an. Seine Sieben habe der gastgebenden TSG Sprockhövel zwar eine Halbzeit lang Paroli geboten, doch im zweiten Durchgang hätte die HSG-Abwehr kaum noch Zugriff auf die TSG-Angreiferinnen bekommen. 

Eine Vorentscheidung fiel  kurz nach dem Seitenwechsel: Über 14:12 zogen Shari Bugal und Co. auf 18:13 davon (39.). Und die Trefferquote der Stefes-Sieben sollte sich noch weiter steigern – dank ungewollter, aber dennoch nicht zu verleugnender Mithilfe der Gäste. „Wir haben die TSG wirklich stark gemacht, die Sprockhövelerinnen konnten von allen Positionen frei schießen“, ärgerte sich Markus Heß.

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