Handball-Landesliga

Erster Sieg fürs Schnippering-Team

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War egal mit welchen Mitteln, kaum zu stoppen: der zehnfache Torschütze Phil Lausen.

Lüdenscheid - Erstes Heimspiel, erster Saisonsieg: Die Landesliga-Handballer der HSG Lüdenscheid setzten sich in der BGL-Sporthalle gegen den VfL Eintracht Hagen III 29:27 (11:13) durch.

Glücklichster Mann des Abends im Team der HSG Lüdenscheid nach dem 29:27 (11:13)-Arbeitssieg über den VfL Eintracht Hagen III war am Sonntagabend ein Mann, der einen ganz unglücklichen Tag hatte: Rückraumspsieler und Männerabteilungsleiter Niclas Beckmann nämlich hatte sich gleich zehn „Fahrkarten“ geleistet, dazu drei Bälle leichtfertig hergeschenkt. Er durfte sich bei den Teamkollegen bedanken, die die Kastanien aus dem Feuer geholt hatten.

In erster Linie beim Rückraumkollegen Phil Lausen, aber auch etlichen anderen, die diesmal das bessere Händchen hatten. Die Zuschauer fühlten sich dank spannenden Spielverlaufs am Tag der Punktspiel-Rückkehr der HSG-Teams in der BGL-Sporthalle gut unterhalten. Gutes Niveau hatte das Spiel nicht. Die HSG wirkte hinten über weite Strecken vor ebenfalls wechselhaft agierenden Keepern nicht sattelfest und spielte auch vorn zu wenig variantenreich, um den Gast deutlich zu distanzieren. 

Zwar gelang der Schnippering-Sieben ein guter Start (6:3, 11. und 8:5, 15.), doch dann verzettelten sich Beckmann & Co im Angriff mehr und mehr gegen die 6:0-Deckung der Gäste um Routinier Kowalski. Gästecoach Cengiz hatte offensiv reagiert, mit Nottelmann, Koshold und Bulk die schnelleren und beweglicheren Rückraumkräfte gebracht, die der HSG-Abwehr zusetzten, beim 9:8 (20.) die erste Führung markierten. Zum Wechsel lag der VfL mit zwei Toren vorn. 

Nach Wiederbeginn hatte die HSG ein Paar Trümpfe neben Lausen entdeckt: Vor allem das Tempospiel (mit Youngster Kevin Plate) und mit Florian Paetz einen Kreisläufer, der Torgefahr ausstrahlte, sodass sich Hagen auch außerhalb des Rückraums auf die HSG konzentrieren musste. Beim 14:13 durch Paetz lag die HSG erstmals wieder vorn (35.), mehrere Zwei-Tore-Führungen reichten aber nicht, um den Gast abzuschütteln, bei dem in den letzten zehn Minuten auch noch Spielertrainer Cengiz zum Einsatz kam. Beim 24:25 führten noch einmal die Grün-Gelben, doch Jaschke (2) und Fenner brachten die HSG wieder auf Kurs (27:25) und dann traf vor Lausens Schlussakkord sogar auch noch Beckmann.

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