Handball-Landesliga (Frauen)

HSG-Frauen kämpfen Bösperde nieder

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Die Welle nach dem ersten Sieg: Die HSG-Frauen setzten sich gegen Bösperde 24:22 durch.

Lüdenscheid - Beim Heim-Debüt mühten sich die Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid mehr als ihnen lieb war: Gegen die DJK SG Bösperde drehten die Bergstädterinnen einen 10:14-Rückstand kurz nach der Pause noch in einen Sieg. „Wir haben die zwei Punkte, aber zufrieden bin ich nicht“, erklärte HSG-Trainer Markus Heß nach dem 24:22 (10:13), „in der ersten Halbzeit war das von der Einstellung her eine Katastrophe.“

Damit sprach der Drolshagener vor allem das Defensiv-Verhalten seiner Sieben an. Die Lüdenscheiderinnen ließen wiederholt Lücken am Kreis, zudem fehlte oft die Konsequenz in 1:1-Situationen. Eine sehr gut aufgelegte Maren Seeling im Bösperder Tor – insgesamt 22 Paraden – tat ihren Teil dazu bei, dass sich die Gäste nach ausgeglichenen 25 Minuten noch absetzten. 

Nach mehreren Umstellungen in der Pause – Franziska Lukowski spielte jetzt in die Rückraum-Mitte, Annika Gruhn auf Linksaußen – fand die HSG dann aber doch noch in den Tritt. Die Mendenerinnen wurden zeitweise fast vollständig daran gehindert, erfolgreich abzuschließen. Saskia Wagemeyer – die insgesamt allerdings ebenso wie Alina Schmidt eine schlechte Trefferquote vorzuweisen hatte – markierte beim 15:15 den Ausgleich (38.), legte per Siebenmeter zum 16:15 nach, Lukowski stellte anschließend auf 17:15 (46.). 

Da hatten die Gastgeberinnen Blut geleckt, zumal Michelle Pleuger immer besser in Fahrt kam. Ihr Tor zum 21:16 setzte den Schlusspunkt unter einen 11:3-Lauf seit Wiederbeginn (50.). Doch selbst nach dem 23:18 durch Neuzugang Ebru Dzelili (55.) war die Partie nicht entschieden. Die DJK holte vier Tore auf, war 123 Sekunden vor Schluss bei Maike Daus’ 23:22 in Schlagdistanz, doch Juniorin Franziska Mühlbauer holte den entscheidenden, von Wagemeyer verwandelten Siebenmeter heraus.

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